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Pinguine-2#

von Jacqueline Schneeberger; Atempo, 3c; Betreuung: Klementi; 45 Punkte;

Es gibt 18 verschiedene Pinguinarten, innerhalb von 6 Gattungen. Die Gattungen unterscheiden sich durch die Lebensweise und durch das Brutverhalten der Pinguine. Einige, wie z. B. der Kaiserpinguin, brüten die Eier in ihrer Bauchfalte aus, andere Arten brüten in Nestern und wieder andere Arten brüten in Höhlen.

Die 6 Gattungen:#

Großpinguine#

Zu den Großpinguinen gehören der Königspinguin und der Kaiserpinguin. Sie sind größer als andere Pinguine, haben lange und schmale Schnäbel und ein sehr farbenfrohes Gefieder (gelborange Zeichnungen um den Kopfbereich). Im Unterschied zu anderen Pinguinen bauen sie keine Nester sondern legen nur ein Ei, das sie mittels einer Brutfalte am Bauch, auf den Füßen balanzierend ausbrüten. Sie können auch von allen Pinguinen am längsten und am tiefsten tauchen.

Kaiserpinguine sind die größten Pinguine sie werden bis zu 1,15 Meter groß und ihr Gewicht beträgt bis zu 40 Kilogramm. Sie leben auf dem antarktischen Packeis und jagen Tintenfische, Krill und Fische. Von März bis April reisen sie zu den Brutgebieten, wo sie sich in Gruppen von bis zu 250.000 Paaren sammeln. Hat das Weibchen ein Ei gelegt, legt sie das Ei beim Partner ab und geht zum Meer zurück, um Futter zu suchen. Die Männchen halten das Ei auf den Füßen warm und stehen dicht beieinander, um nicht zu erfrieren. Wenn das Küken schlüpft, füttert der Vater es. Die Mutter kommt einen Monat später mit Fischbrei im Kropf zurück. Nach 150 Tagen können die Küken selbständig auf die Jagd gehen.

Auch wenn sie nicht fliegen können, sind die Kaiserpinguine fantastische Schwimmer. Sie können 500 Meter tief tauchen und 22 Minuten unter Wasser bleiben. Die äußeren Federn sind eingeölt und halten das Tier trocken. Nasse Federn könnten den Körper frieren lassen.

Langschwanzpinguine#

Langschwanzpinguine haben immer ein schwarz-weißes Gefieder. Sie sind sehr sozial und brüten in teilweise sehr großen Kolonien. Zu dieser Gruppe gehören die Adeliepinguine, die Eselspinguine und die Zügelpinguine.

Brillenpinguine#

Die Brillenpinguine habe eine typische schwarz-weiße Zeichnung mit schwarzen Streifen. Sie sind die am weitesten nördlich lebenden Pinguine, und verbringen das ganze Jahr über in ihren Kolonien. Es gibt 4 Arten: Brillenpinguin, Magellan-Pinguin, Humboldt-Pinguin und Galapagos-Pinguin.

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Gelbaugenpinguin. Foto: Appie Verschoor, aus Wikimedia Commons, verwendbar gemäß CC-Lizenz

Gelbaugenpinguine#

Bei den Gelbaugenpinguin gibt es nur eine Art, die in der Nähe und südlich von Neuseeland lebt. Der Gelbaugenpinguin gilt als stark gefährdet. Sie sind nach der gelben Zeichnung benannt, die von den Augen nach hinten um den Kopf läuft, auch der Scheitel ist leicht gelb gefärbt. Sie bewohnen vor allem Gewässer in Küstennähe. Sie brüten nicht in großen Kolonien, sondern in Paaren und kleinen Gruppen.

Schopfpinguine#

Die Schopfpinguine sind mit ihren roten Schnäbeln und gelben Federbüscheln am Kopf zu den auffälligsten Pinguinen. Ihre Kolonien sind nur während der Brutzeit bewohnt. Fast die Hälfte aller Pinguine weltweit gehören zu den Schopfpinguinen. Der Goldschopfpinguin ist der häufigste Pinguin, der Dickschnabelpinguin ist der am stärksten bedrohte Pinguin. Außerdem gibt es in dieser Gattung noch den Felsenpinguin und den nördlichen Felsenpinguin, den Haubenpinguin und den Snaresinselpinguin.

Zwergpinguine#

Die Gattung der Zwergpinguine besteht wieder nur aus einer einzigen Art. Der Zwergpinguin ist der kleinste der Pinguine, sie jagen tagsüber und füttern ihre Jungen nachts. Er lebt das ganze Jahr über in großen Kolonin in Löchern im Boden, zwischen Felsen und unter Wurzeln. Seine aufrechte Haltung ist stärker nach vorne gebeugt als bei anderen Pinguinen. Sein Lebensraum ist rund um Neuseeland und auch in den Küstengebieten Südaustraliens und Tasmaniens.

Recherche zum Thema Pinguine#


  • Quelle 2: Stürmer, Karoline: Pole, Packeis, Pinguine. Leben im ewigen Eis. dtv Reihe Hanser, München 2007.

  • Quelle 3: Wade, Rosalyn: Polarwelt. Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 2010.

  • Quelle 4: Mettler, Rene: Der Pinguin. Meyers Lexikonverlag, 1996.



Es gibt auch noch einen weiteren Pinguin Beitrag ! Da stehen auch spannende Sachen über Pinguine drin!

-- Unbekannt, Montag, 10. Juni 2013, 16:32


Kreativer Beitrag. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Pinguinarten gibt.

-- Unbekannt, Montag, 24. Juni 2013, 11:30


Kreativer Beitrag. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Pinguinarten gibt.

-- Unbekannt, Montag, 24. Juni 2013, 11:30