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Weltall#

von Alexander Gogg; HS Markt Hartmannsdorf, 2b; Betreuung: Zoller; 62 Punkte;

Die Geburt des Weltalls begann mit dem Urknall. Vor dem Urknall gab es weder Raum noch Zeit (so heißt es immer--- wer sich das vorstellen kann möge bitte eine Erklärung als Kommentar schreiben!).

Das Alter des Weltalls wurde mit Hilfe des Hubble- Weltraumteleskops auf ca. 13.75 Milliarden Jahre geschätzt. Das Weltall besteht aus (uns bekannten) 200.000 Galaxien, die wiederum aus 200.000 Sonnensystemen bestehen. Außer den Planeten finden sich im Weltall zahlreiche andere Strukturen, wie Sternhaufen, Galaxienhaufen, Asteroiden, Kometen usw.

Sterne gewinnen ihre Energie durch Kernfusion. Im Zentrum eines Sterns ist die Temperatur derart hoch (meistens mehr als 10 Millionen Grad), dass die Kerne der vollionisierten Atome miteinander wechselwirken und es zu Kernfusionen kommt. Im Zentrum der Sterne wandelt sich durch Fusion Wasserstoff (H) zu Helium (He).

Ist der ganze Wasserstoff verbraucht, müssen Sterne einen anderen Brennstoff benutzen, nämlich Helium. Durch den Verbrauch von Helium wird der Stern jedoch instabil und wird, je nach seiner Masse, zu einem Schwarzen Zwerg oder zu einem Weissen Zwerg. Der instabile Stern kann jedoch auch in einer Supernova (Explosion) enden und zu einem Neutronenstern oder schwarzen Loch werden.

Sterne wie die Sonne blähen sich nach längerer Zeit auf, werden zu Roten Riesen, verlieren Materie, und schrumpfen dann wieder. Im Zentrum wird dann Helium über Kernfusion in Kohlenstoff verwandelt. Nach einer weiteren Phase als Roter Riese bleibt ein kontrahierender Stern. Dessen heisse Oberfläche strahlt die weggeblasene Materie an, die dann selber zum Leuchten angeregt wird. Die leuchtende Gase werden Planetarischer Nebel genannt.

NGC 6326 by Hubble Space Telescope
NGC 6326, ein Planetarischer Nebel. Hubble Space Teleskop. Bild ist aus Wikicommons, Bild ist gemeinfrei

In unserem Sonnensystem gibt es die Sonne, 8 Planeten, einige Zwergplaneten (genaue Anzahl unbekannt), den Asteroidengürtel und den Kuiper-Gürtel. Die Sonne ist etwa 4.5 Milliarden Jahre alt und wird insgesamt etwa 9 Milliarden Jahre leben. Das Endstadium ist das eines Weissen Zwerges.

Die vier inneren Planeten (Merkur, Venus, Erde, Mars) sind die erdähnlichsten, da sie aus erdähnlichem Gestein bestehen. Der Asteroidengürtel trennt die erdähnlichen Planeten von den Gasriesen. Die Gasriesen (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun) sind, wie der Name schon sagt, Planeten aus entweder metallischen, flüssigen oder gasförmigen Gasen.

In unserem Sonnensystem sind Merkur und Venus die einzigen Planeten, die keine Monde besitzen. Andere Planeten sind von zahlreichen Monden umgeben, zum Beispiel der Jupiter hat über 63 Monde, die jeweils in einer Umlaufbahn um ihn kreisen. Unsere Erde besitzt nur einen Mond, auf dem die Temperatur zwischen -150° und +120° Celsius schwankt.

Da die Planeten unseres Sonnensystems unterschiedliche Abstände zur Sonne haben, benötigt jeder Planet eine unterschiedliche Anzahl an Tagen, um die Sonne zu umkreisen. Der der Sonne am nächsten gelegene Planet, der Merkur, benötigt 88 Tage. Die Umlaufzeit des Neptun hingegen beträgt 8 Erdjahre! Der Zwergplanet Pluto kann näher sein als Neptun, aber seine mittlere Entfernung ist weiter. Ceres ist auch ein Zwergplanet und mit einem Äquatordurchmesser von 975 km das größte Objekt im Asteroidengürtel. Mit Ceres, Pluto, Haumea, Makemake und Eris gelten derzeit (2012) fünf Himmelskörper als Zwergplaneten.

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Planeten und Zwergplaneten unseres Sonnensystems. Bild ist aus Wikicommons, Bild ist gemeinfrei

Zur Erforschung des Weltalls stehen der heutigen Menschheit zahlreiche Utensilien zur Verfügung, unter anderem Weltraumteleskope. Aber seit März 2013 auch ALMA : Der Antennenwald in der Atacama Wüse im Norden Chiles. Dennoch wissen wir noch lange nicht alles über das faszinierende Thema „WELTALL“!

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Zwei kollidierende Galaxien, NASA. Bild ist von Wikicommons, Bild ist gemeinfrei

Recherche zum Thema Weltall#

  • Quelle 1: Ridpath, Ian: Astronomie. 1. Aufl., Dorling Kindersley, München 2007.



  • Quelle 4: Eine "Seele" für das kalte All. Wiener Zeitung, 3. März 2013, von Christian Pinter, elektronisch im Austria-Forum hier