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Elektronik#

Die Elektronik umfasst heute unzählige Gebiete, von der Halbleiterelektronik (s.u.) über die Quantenelektronik bis hin zur Nanoelektronik. Seit dem Siegeszug des Computers, der stetigen Entwicklung der Informationstechnologie und der zunehmenden Automation hat sich die Bedeutung der Elektronik immer strärker erweitert.

Die Elektronik hat heute in der Wirtschaft einen großen Stellenwert und hat sich in viele Teilbereiche aufgespaltet.

Eine Leiterplatte (Leiterkarte, Platine oder gedruckte Schaltung) ist ein Träger für elektronische Bauteile. Sie dient der mechanischen Befestigung und elektrischen Verbindung der einzelnen Bauelemente eines elektronischen Gerätes. Leiterplatten haben die frühere Aufbautechnik elektronischer Geräte wie „chaotische“ Handverdrahtung/Verlötung oder Wirewrap in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts abgelöst.

Nahezu jedes elektronische Gerät enthält Leiterplatten. Die hohe Packungsdichte von Bauteilen und damit die Miniaturisierung von elektronischen Geräten hat Leiterplattentechnik als Grundlage. Leiterplattentechnik ist auch die Voraussetzung für automatische Bauteilebestückung durch Roboter, womit die rationelle Massenherstellung von elektronischen Geräten und damit Massenerschwinglichkeit solcher Geräte überhaupt erst möglich wird. Leiterplatten bestehen aus Isoliermaterial. Die elektrischen Verbindungen bestehen aus Kupferbahnen, die zugleich als Befestigungspunkte der damit verlöteten elektronischen Bauteile dienen.

Grundsätzliches Herstellungsverfahren ist, dass auf einer dünnen Kupferschicht, die auf einer Platte aus Isoliermaterial aufgebracht ist, die Leiterbahnen abgedeckt und die (nicht abgedeckte) dazwischenliegende Kupferschicht entfernt werden, z. B. durch ein Ätzverfahren. Die Abdeckung der Bahnen erfolgt häufig durch Aufdruck, daher auch der frühere Name „gedruckte Schaltung“ für einen Aufbau auf Leiterplatten.

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