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RHI- die Feuerfestpioniere#

Die Ausgangslage#

Bei allen industriellen Prozessen mit hohen Temperaturen sind Feuerfestmaterialien eine nicht zu ersetzende Grundlage.

Die Produkte müssen in den unterschiedlichsten Aggregaten (z.B. Konverter, Stahlpfannen, Öfen, Glaswannen etc.) extremen thermischen, mechanischen und chemischen Belastungen standhalten. Haltbarkeit, Belastbarkeit und Funktionalität des Feuerfestmaterials sind entscheidende Bausteine für die Wirtschaftlichkeit des Produktionsprozesses beim Kunden.

Die wichtigsten Abnehmer sind Schlüsselindustrien wie Eisen & Stahl, Zement, Kalk, Glas, Nichteisenmetalle, Umwelt, Energie, Chemie & Petrochemie.

Die RHI-AG gehört zu den traditionsreichsten Unternehmen in diesem Sektor in Östereich seit fast 180 Jahren.

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Chronik#

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  • 1834- Friedrich Ferdinand Didier erwirbt eine Ziegelei und Kalkbrennerei bei Stettin im damaligen Preußen und gründet die „Chamottefabrik F. Didier in Podejuch“. Didier wird damit zu einem der ersten Hersteller von Feuerfeststeinen in Deutschland.
  • 1881- Carl Spaeter entdeckt in Veitsch (Steiermark, Österreich) eine Magnesitlagerstätte und gründet 1899 die „Veitscher Magnesitwerke Actien-Gesellschaft“.
  • 1908- Der Bergingenieur Josef Hörhager entdeckt eine Magnesitlagerstätte auf der Millstätter Alpe (Kärnten, Österreich). Der Deutsch-Amerikaner Emil Winter erwirbt die Schürfrechte und gründet die „Austro-American Magnesite Company“ (später Radex Austria).
  • 1959/60- In Leoben, Österreich, wird ein Forschungs- und Entwicklungsinstitut der Veitscher Magnesitwerke gegründet. Heute ist hier im Technologiezentrum die weltweite F&E-Arbeit von RHI Refractories konzentriert.
  • 1987- Aus der amerikanischen General Refractories Co. entsteht mittels Managment-Buy-out die Radex Heraklith Industriebeteiligungs AG (seit 1998: RHI AG).
  • 1993- Die beiden traditionsreichen österreichischen Feuerfestunternehmen Radex Austria AG und Veitscher Magnesitwerke Actien-Gesellschaft fusionieren zur Veitsch-Radex AG – heute als Veitsch-Radex GmbH & Co eine 100%-Tochter des RHI Konzerns.
  • 1995- RHI übernimmt die Aktienmehrheit am vormaligen Wettbewerber Didier-Werke AG.
  • 2006- Mit dem Verkauf der Heraklith AG ist die Fokussierung des Geschäfts auf die Kernkompetenz Feuerfest abgeschlossen.

Unternehmensprofil#

RHI ist ein global agierender Industriekonzern mit über 100 Produktions- und Dienstleistungsstandorten auf fünf Kontinenten. Unternehmenssitz ist Wien, Österreich.

RHI beschäftigt mehr als 7.000 Mitarbeiter, der Konzernumsatz beläuft sich auf jährlich € 1,3 Mrd. Mit der Fokussierung des Konzerns auf die Kernkompetenz Feuerfest ist die angestrebte Neuausrichtung abschließend gelungen. RHI Refractories ist heute globaler Weltmarkt- und Technologieführer und bietet seinen Kunden ein vielfältiges Produktsortiment an geformten und ungeformten Feuerfestprodukten sowie Funktionalprodukten. 1,7 Mio. Tonnen Rohstoffe und Feuerfestmaterialien werden an 30 Standorten auf vier Kontinenten produziert.

Die Marke RHI fasst eine Vielzahl erfolgreicher, am Markt etablierter Marken zusammen – Veitscher, Didier, Radex, Refel, Dolomite Franchi, Interstop –, die Tradition mit innovativer Technologie bei höchstem Qualitätsanspruch verbinden.

(Stand 2010; Mehr Informationen unter RHI)