unbekannter Gast

Xcessity - DI Markus Pröll, BSc.

Bezeichnung der Firma
Xcessity - DI Markus Pröll, BSc.
Branche
Informatik
Softwareentwicklung
Organisationsform
Einzelunternehmen
Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Markus Pröll
Gründungsjahr
2013
Mitarbeiteranzahl
3
UID-Nummer
ATU67650525
Auszeichnungen
Fast Forward Award Finalist
Geschäftsbereich
IT Dienstleistungen
Stichworte
Softwarelösungen
handfreie Maus
Cluster
Human.technology Styria
Adresse
Scheigergasse 168/98042 Graz
Kontakt
http://xcessity.at
info@xcessity.at
Social Media
Facebook
Twitter
YouTube
LinkedIn
Xing
Bewertung
4

Unternehmensprofil#

Das Xcessity Einzelunternehmen stellt alternative Eingabegeräte und Assistive Devices her. Neben Maus- und Tastatursteuerung bieten diese Formen gänzlich neue Bedienungsmöglichkeiten von Computeranwendungen.

Erfolgsgeschichte - Mit Köpfchen gesteuert#

Zur Verfügung gestellt von: Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH SFG

Xcessity wurde 2012 in den Science Park in Graz aufgenommen und beschäftigt sich mit der Entwicklung von neuen und ungewöhnlichen Eigenkonzepten für Computer. Die eigentliche Firmengründung ging am 1. Februar 2013 über die Bühne. Das Projekt wird durch das Förderprogramm „Impulse XS“ der AWS Austria Wirtschaftsservice GmbH unterstützt. Xcessity zählt ab August 2013 drei Mitarbeiter.

» Druckansicht der Story Eine mittels Kopf- und Gesichtsbewegungen steuerbare Maus soll in Verbindung mit der neuesten 3D-Kameratechnologie körperlich eingeschränkten Menschen das Tor in die Computerwelt öffnen.

Möglich macht dies das Grazer Jungunternehmen Xcessity, das sich mit der Entwicklung von ungewöhnlichen Eingabekonzepten beschäftigt.

Markus Pröll, Geschäftsführer von Xcessity Software Solutions, kam durch seine Leidenschaft zu Computerspielen auf eine zukunftsträchtige Idee und deren Umsetzung. Vor allem die technischen und wirtschaftlichen Hintergründe haben den heutigen Jungunternehmer schon während seines Software-Entwicklungsstudiums an der TU-Graz fasziniert. In jener Zeit kam er auch erstmals mit dem Thema „unterstützte Kommunikation“ in Berührung. „Es wurde damals eine Projektarbeit am Labor für Brain-Computer Interfaces angeboten. In diesem Projekt ging es darum, ein modernes Computerspiel mittels Gehirnwellen zu steuern. Eine Aufgabe, die für mich wie geschaffen und letztlich die Initialzündung für weitere Ideen war“ erzählt Markus Pröll.

Markus Pröll
Markus Pröll
Quelle: SFG

Die Bedienung eines PCs mittels Maus und Tastatur ist körperlich eingeschränkten Menschen oft unmöglich. Das dreiköpfige Team von Xcessity hat die Vision, die Bedienung eines Computers allen Personen zu ermöglichen und diese auch effizienter zu gestalten. Das Software-Entwicklungsunternehmen verzichtet dabei auf teure Spezialeingabegeräte. Bereits am Markt verfügbare Sensoren und Spielcontroller werden mittels Software dahin gehend erweitert, dass sie auch als unterstützte Kommunikationsmittel verwendet werden können.

Ein Beispiel aus der Praxis: Andreas B. ist 18 Jahre alt und kann seine Hände nicht vollständig bewegen. Mit ihm wurde in enger Zusammenarbeit die „KinesicMouse“ (http://kinesicmouse.com/), das neueste Produkt von Xcessity entwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Software, welche die Computer-Bedienung mittels Kopfbewegungen und Gesichtsausdrücken ermöglicht. Verwendet wird dazu die 3D-Kamera Microsoft Kinect, die ursprünglich als Eingabegerät für eine Spielkonsole gedacht war. Durch die Rotation des Kopfes kann der Mauszeiger am Bildschirm bewegt werden und durch ein Heben der Augenbrauen wird beispielsweise ein „Linksklick“ ausgelöst.

Xcessity ist auch Preis verdächtig: Stand das Software-Entwicklungsunternehmen doch im Finale des Fast Forward Awards 2013 der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG. Dieser offizielle Wirtschaftspreis des Landes Steiermark ist zugleich auch der erfolgreichste Innovationspreis im Bundesländervergleich.

Markus Pröll hält den Zugang zum Internet und zu digitalen Medien heute für unumgänglich. „Produktives Arbeiten allein ist nicht alles. Auch der Zugang zu modernen Spielen und kreativen Malprogrammen soll durch unsere Produkte ermöglicht werden“, so Pröll. In virtuellen Spielwelten können Betroffene völlig losgelöst von ihren motorischen Einschränkungen mit anderen Spielern diverse Abenteuer erleben. Soziale Netzwerke spielen besonders bei Jugendlichen eine große Rolle. Wenn man bedenkt, dass 90 Prozent der 14- bis 19-Jährigen Facebook nutzen, so wird einem bewusst, welch hohen Stellenwert ein Zugang zu diesen Plattformen heute hat.