149 ist südlich von dem tertiären sandigen Apokastein begrenzt, der den Fuß der Mätra bildet und sich an das Bükkgebirge lehnt; im Norden ist es durch niedrigere Hügelhänge abge- schlossen. Es ist dies eine weite, fruchtbare und gut bebaute, von den Flüssen Rima und Sajö bewässerte Ebene, wo blühende Ortschaften und trefflich gehaltene Meierhöfe mit Burgruinen abwechseln. Bei der wohlhabenden Ortschaft Serke wendet sich die Rima plötzlich nach Osten. Von dem Hügel über ihr, wo einst die Burg der Loräntffy stand, hat man eine schöne Aussicht, östlich bis Putnok, nördlich bis Rimaßombat. Weiter folgen die Eingang zur Aggteleker Höhle. behäbigen kleinen Dörfer Simonyi, Harmacz und Märtonfalva, dann das hübsche Rimaßöcs, Hauptort des Bezirkes und Stammsitz der Szechy, wo der Herzog von Coburg eine großartige Landwirthschaft besitzt. Die Burg wurde von König Matthias geschleift. Linkshin zwischen den Hügeln liegt Csiz, mit seinem wirksamen jod- und bromhaltigen Bade, das jetzt, gut eingerichtet, auch viele Gäste aus entfernteren Gegenden hat. Weiterhin, am Zusammenfluß« der Rima mit dem Sajö, liegt in fruchtbarster Gegend Banreve, mit altem, parkumgebenem Edelsitz, der jetzt der Familie Hämos gehört. Hier zweigen von der Eisenbahnlinie Miskolcz-Fülek die Seitenlinien nach Dobschan und Nadasd ab.