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Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie#


Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) besteht in seiner heutigen Struktur seit dem Jahr 2000.


Das bmvit ist in 4 Sektionen gegliedert

  • Präsidium und internationale Angelegenheiten
  • Infrastrukturplanung und –finanzierung, Koordination
  • Innovation und Telekommunikation
  • Verkehr (Eisenbahn, Straßenverkehr, Luftfahrt, Schifffahrt)

und nimmt im Wesentlichen folgende Aufgaben wahr:

Oberste Zivilluftfahrtbehörde (OZB); grundsätzliche Verkehrspolitik und -planung, Logistik Straßenverkehr; Verkehrssicherheit; Oberste Eisenbahnbehörde (Schienen- und Seilbahnen, Kraftfahrlinien, Nahverkehr, Schifffahrt und Wasserstraßen); Bau- und Kontrollangelegenheiten der Bundesstraßen, Brücken und Tunnelbau.
Es ist aber auch Oberste Post- und Fernmeldebehörde, Verkehrs-Arbeitsinspektorat und mit der Sektion Innovation und Technologie zuständig für Technologiepolitik und -programme, Forschungspolitik und Fondsangelegenheiten.

Als Vertreter des Bundes verwaltet das bmvit dessen Anteile an (u.a.) folgenden Unternehmen: ASFINAG, Austriatech, Austro Control, ÖBB, GKB, ViaDonau, FFG (Österreichische Foschungsförderungs GmbH).


(Das Ministerium war von 1896 bis 1918 das "Eisenbahnministerium"; 1918 wurde ein "Staatsamt für Verkehrswesen" eingerichtet, das ab 1920 ein "Bundesministerium für Verkehrswesen" war. In den Jahren 1923 bis 1938 war es mit dem Handelsministerium zum "Bundesministerium für Handel und Verkehr" zusammengefasst, das 1945 als "Staatsamt für Industrie, Gewerbe, Handel und Verkehr" wiederhergestellt wurde.

Von 1945 bis 1949 gab es das "Bundesministerium für Verkehr" und daneben ein eigenes "Bundesministerium für Elektrifizierung und Energiewirtschaft", von 1949 bis 1956 das "Bundesministerium für Verkehr und verstaatlichte Betriebe", von 1956 bis 1966 das "Bundesministerium für Verkehr und Elektrizitätswirtschaft"; von 1966 bis 1970 das "Bundesministerium für Verkehr und verstaatlichte Unternehmungen", von 1970 bis 1984 wieder ein "Bundesministerium für Verkehr", von 1985 bis 1996 ein "Bundesministerium für öffentliche Wirtschaft und Verkehr".

1996 wurde es mit dem Wissenschaftsministerium zum "Bundesministerium für Wissenschaft, Verkehr und Kunst" vereinigt; seit 2000 ist es wieder als "Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie" wieder eigenständig).

Weiterführendes#


Die Verkehrsminister der Republik Österreich#

Minister vor 1945 von - bis
Karl Jukel (CS)30. 10. 1918 - 15. 03. 1919
Ludwig Paul (Beamter)15. 03. 1919 - 01. 07. 1920
Ferdinand Hanusch (SDAP) 01. 07. 1920 - 07. 07. 1920
Karl Pesta (Beamter)07. 07. 1920 - 21. 06. 1921
Walter Rodler (Beamter)21. 06. 1921 - 31. 05. 1922
Franz Odehnal (CS)31. 05. 1922 - 16. 04. 1923

Minister nach 1945 von - bis
Eduard Heinl (ÖVP)27. 04. 1945 - 20. 12. 1945
Vinzenz Übeleis (SPÖ)20. 12. 1945 - 08. 11. 1949
Karl Waldbrunner (SPÖ)08. 11. 1949 - 14. 12. 1962
Bruno Pittermann (SPÖ)14. 12. 1962 - 27. 03. 1963
Otto Probst (SPÖ)27. 03. 1963 - 19. 04. 1966
Ludwig Weiß (ÖVP)19. 04. 1966 - 21. 04. 1970
Erwin Frühbauer (SPÖ)21. 04. 1970 - 17. 09. 1973
Erwin Lanc (SPÖ)17. 09. 1973 - 08. 06. 1977
Karl Lausecker (SPÖ)08. 06. 1977 - 10. 09. 1984
Ferdinand Lacina (SPÖ)10. 09. 1984 - 16. 06. 1986
Rudolf Streicher (SPÖ)16. 06. 1986 - 03. 04. 1992
Viktor Klima (SPÖ)03. 04. 1992 - 12. 03. 1996
Rudolf Scholten (SPÖ)12. 03. 1996 - 28. 01. 1997
Caspar Einem (SPÖ)28. 01. 1997 - 04. 02. 2000
Michael Schmid (FPÖ)04. 02. 2000 - 14. 11. 2000
Monika Forstinger (FPÖ)14. 11. 2000 - 19. 02. 2002
Mathias Reichhold (FPÖ)19. 02. 2002 - 28. 02. 2003
Hubert Gorbach (FPÖ bzw. BZÖ)28. 02. 2003 - 11. 01. 2007
Werner Faymann (SPÖ)11. 01. 2007 - 02. 12. 2008
Doris Bures (SPÖ)02. 12. 2008 - 31. 08. 2014
Alois Stöger (SPÖ)seit 01. 09. 2014