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Das Land Steiermark#

Referat: Wissenschaft und Forschung#

Die geographisch günstige Lage der Steiermark, die Dichte an wissenschaftlicher Forschung, ebenso Entwicklung und Innovation sind Indikatoren für die Leistungen des Wissenschaftsstandortes Steiermark. Fünf Universitäten, zwei Fachhochschulen, zwei Pädagogische Hochschulen und zahlreiche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, wissenschaftliche Vereine und Gesellschaften, allen voran die JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH und die Österreichische Akademie der Wissenschaften, bilden den Nährboden für das Forschungsland Steiermark. Die Forschungs- und Entwicklungsquote der Steiermark liegt mit 4,3 Prozent (in % des BIP) an der Spitze des Bundesländer-Rankings (2010/2011).

Eine Vielzahl an steirischen Wissenschafterinnen und Wissenschafter ist in ein weltweit gespanntes Netzwerk von Kooperationen eingebunden und stellt ihre Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit und zu länderübergreifendem Wissenstransfer zur Verfügung. Gemeinsam mit universitätsnahen Einrichtungen und außeruniversitären Forschungsinstituten erweisen sich die steirischen Universitäten als hervorragende Gastgeber für Forscherinnen und Forscher aus aller Welt. Die Steiermark ist Schauplatz von zahlreichen internationalen Symposien. Es werden EU-Forschungsvorhaben und zahlreiche wissenschaftliche Projekte initiiert. Besonderes Augenmerk wird auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gelegt.

Steirische Universitäten und Hochschulen#

Universitäten und Hochschulen sind heute mehr denn je gefordert den rasant voran schreitenden Entwicklungen Rechnung zu tragen. Sie sind einerseits Bildungseinrichtungen des öffentlichen Rechts, die in Forschung und forschungsgeleiteter akademischer Lehre auf die Hervorbringung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse ausgerichtet sind, andererseits zählt auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu ihrem Auftrag. Die allgemeine Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte an eine möglichst breite Öffentlichkeit und der Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen zählen ebenso zu ihren Aufgaben.

Studierende und Studieninteressierte können an den steirischen Hochschulen aus nahezu allen Wissenschaftsdisziplinen wählen. Jährlich studieren etwa rund 46.000 HochschülerInnen in der Steiermark, und der Bereich der akademischen Weiterbildung und berufsbegleitenden Studien expandiert kontinuierlich. Die Hochschulen der Steiermark sind ein wesentlicher Faktor für die Region, nicht nur weil sie selbst Großbetriebe in der Wissenschaft mit zusammen über 12.000 Arbeitsplätzen sind, sondern auch, weil sie einen großen Anteil an der Entwicklung des Know-How-Potenzials übernehmen.

Außeruniversitäre Forschung#

Die Forschungsgemeinschaft der Universitäten findet in der Steiermark ein vielfältiges Umfeld an Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Wissenschaftliche Vereine, Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Stiftungen ergänzen die steirischen Hochschulen, umgekehrt bereichert die universitäre Expertise den Forschungsauftrag außeruniversitärer Institutionen. Bereits seit vielen Jahren sind Veranstaltungen wie wissenschaftliche Tagungen, Vorträge und Vortragsreihen zu Fixpunkten in der Steiermark geworden.

Zu den Vorzeige-Institutionen gehören Einrichtungen wie etwa das Europäische Trainingscenter für Menschenrechte und Demokratie oder das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung der Ludwig Boltzmann Forschungsgesellschaft.

Die hohe Dichte an COMET-Kompetenzzentren und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, allen voran die JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, sowie die internationale Nachfrage nach steirischen Innovationen insbesondere in den Bereichen Fahrzeug- und Maschinenbau, Elektronik und Werkstoffe bestätigen die Steiermark als führendes österreichisches Forschungsland.

Weiterführendes#

--> www.steiermark.at

--> Steiermark (AEIOU)