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Universität Linz#

Johannes Kepler Universität Linz#

Campus JKU Linz
Campus JKU Linz.
Foto:martinroell aus Dresden. Aus: Wikicommons unter CC

Die Universität Linz wurde 1962 als Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gegründet und ist somit einer der jüngsten Universitäten Österreichs. Am 3. Juli 1964 erfolgte der Spatenstich für die ersten Gebäude, die am Gelände des Schlosses Auhof errichtet wurden.

1965 erhielt sie eine Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät. Im Zuge dessen wurden weitere Gebäude geplant und errichtet, wie das Physikgebäude oder der heute noch den Campus prägende TNF-Turm (ursprünglich Chemie-Turm; in Betrieb genommen ab 1977). Als Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit einer Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaftlichen Fakultät nahm sie 1966 den Betrieb in Lehre und Forschung mit ca. 600 Studierenden auf.

Die Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät wird durch das Bundesgesetz vom 15.7.1966 (BGBl. Nr. 180/1966) in Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaftliche Fakultät umbenannt und das rechtswissenschaftliche Studium aufgrund einer Linzer Initiative eingerichtet.

Am 1. Oktober 1975 tritt das Universitäts-Organisationsgesetz (UOG 1975) in Kraft. Seitdem ist die Rechtswissenschaftliche Fakultät dritte Fakultät. Der Akademische Senat beschließt die Benennung in "Johannes Kepler Universität Linz" (JKU Linz), nachdem die Namensgebung nach Johannes Kepler bereits 1971 vorgenommen worden ist.

JKU Linz
Johannes Kepler Universität Linz; TNF-Turm und Hochschulfondsgebäude.
Foto: Wirthi. Aus: Wikicommons unter CC

Die Wurzeln der Universität reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. 1566 wurde eine "Adeliche Landt Schule" im Ennser Minoritenkloster eingerichtet, die ab 1574 im Linzer Landthaus unterbracht war. Hier wurden die Angehörigen der politisch relevanten Gruppen im Landtag ausgebildet. Von 1612 bis 1626 lehrte Johannes Kepler an dieser Schule. Zu dieser Zeit verfasste er auch sein Hauptwerk "Harmonices mundi".

In Österreich neu war das Konzept einer „Campus-Universität“. Der Campus beherbergt gegenwärtig mehr als 18.000 Studierende und 2500 MitarbeiterInnen. Insgesamt werden derzeit an der JKU 59 Bachelor-, Master- und Doktoratsstudien an 118 Instituten angeboten.

Am 11. Mai 2007 erfolgte der Spatenstich zum Bau des Science Parks, der auf einer Gesamtgrundstücksfläche von rund 60.000m2 am Rande des Universitäts-Campus errichtet wird. Die Ausbaupläne der JKU stehen jedoch erst am Anfang und weitere Neu- und Ausbauten entstehen und sind weiterhin geplant.

Linz, Kepler Universität
Kepler Universität
Foto © Prof. Knierzinger

Die Strategie der Universität gliedert sich in vier Bereiche:

  • Wissenschaft und Forschung
  • Qualitätsmerkmal Lehre
  • Internationalisierung
  • gesellschaftspolitische Verantwortung.

Eine enge interdisziplinäre Verknüpfung zwischen den wirtschafts-, sozial-, rechts-, naturwissenschaftlichen und technischen Fächern sowie eine klare Orientierung auf aktuelle Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft ist Grundlage der JKU. Heute ist sie sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der anwendungsorientierten Forschung die größte Forschungsstätte des Bundeslandes.

Neben den "klassischen" Universitätsinstituten haben sich auch immer mehr sogenannte Drittmittelinstitute aber auch Kompetenzzentren, Firmen und andere Institutionen entwickelt. Diese Unternehmen der Großindustrie sowie auch Klein- und Mittelbetriebe arbeiten mit den Universitätsinstituten zusammen und zeigen, welche Bedeutung die JKU in Oberösterreichs Wirtschaftsleben hat.

Seit 1. Oktober 2007 hat o.Univ.Prof. DI Dr. Richard Hagelauer das Amt des Rektors inne.

Zusammenarbeit mit dem Austria-Forum#

Quellen#

Literatur#

  • H. Kreczi, Der Linzer Hochschulfonds, 1976