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Universität Salzburg#

Paris-Lodron-Universität#

Kultur- und Gesellschaftswissenschaften
Kultur- und Gesellschaftswissenschaften
Foto: Scheinast/Quelle: Uni Sbg.

1622 durch Fürsterzbischof Paris Lodron eröffnet (Stiftungsbrief 1623) und von einer Konföderation Salzburger, Schweizer, süddeutscher und österreichischer Benediktinerklöster personell und finanziell getragen. Neben Philosophie und Theologie wurden durch weltliche Professoren auch juridische (ab 1753 in vollem Umfang) und gelegentlich medizinische Studien (erst 1804/07 Medizinische Fakultät) angeboten. 1810, nach der Angliederung Salzburgs an Bayern, Aufhebung der Universität; an ihre Stelle trat ein Lyzeum mit einer philosophischen und theologischen Sektion sowie eine Medizinisch-chirurgische Lehranstalt.

Unter österreichischer Herrschaft (ab 1816) wurde zwar die Theologie wieder zu einer Universitätsfakultät erhoben (1850), das Lyzeum hingegen und die Medizinisch-chirurgische Lehranstalt wurden aufgelassen (1850 bzw. 1871). Bemühungen um eine Wiedererrichtung der Universität Salzburg konzentrierten sich zunächst auf eine katholische Universität (Salzburger Hochschulwochen), die Anfang 1938 knapp vor der Verwirklichung stand.

Erst 1962 trat die Universität Salzburg als staatliche Einrichtung wieder ins Leben (Vereinigung der Katholisch-Theologischen mit einer neugegründeten Philosophischen Fakultät) und nahm 1964 den Studienbetrieb auf, 1965 erhielt sie eine Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät, bei der Neustrukturierung 1975 (Teilung der Philosophischen Fakultät in eine Geisteswissenschaftliche und eine Naturwissenschaftliche Fakultät) auch eine Medizinische Fakultät, die bis heute aber nicht realisiert wurde. Die staatliche Universität Salzburg ist in der ehemaligen Benediktineruniversität und in anderen Gebäuden der Altstadt untergebracht, für die Naturwissenschaftliche Fakultät wurde bis 1986 ein repräsentativer Bau von Wilhelm Holzbauer am Stadtrand errichtet.

Die Paris Lodron Universität ist mit ihren (2013) über 16.500 Studierenden und rd. 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Forschung, Lehre und Verwaltung die größte Bildungseinrichtung in Stadt und Land Salzburg. Als integrativer Bestandteil des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens ist sie Ort der Begegnung zwischen Lehrenden und Studierenden, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Seit ihrer Wiedererrichtung im Jahr 1962 entwickelte sie sich zu einer modernen und lebendigen Universität, die mit ihren vier Fakultäten in Lehre und Forschung höchsten Anforderungen genügt.

Rektorat#

  • Univ.-Prof. Dr. Heinrich SCHMIDINGER, Rektor
  • Ao.Univ.-Prof. Dr. Sylvia Hahn, Vizerektorin für Internationale Beziehungen und Kommunikation
  • Univ.-Prof. Dr. Fatima Ferreira-Briza, Vizerektorin für Forschung
  • Univ.-Prof. Dr. Erich Müller, Vizerektor für Lehre
  • Ao.Univ.-Prof. Dr. Rudolf Feik, Vizerektor für Qualitätsmanagement und Personalentwicklung


Naturwissenschaftliche Fakultät
Naturwissenschaftliche Fakultät
Foto: Scheinast/Quelle: Uni Sbg.
Unipark Nonntal
Unipark Nonntal
Foto: Luigi Caputo/Quelle: Uni Sbg.
Rechtswissenschaftliche Fakultät, Toskanatrakt
Rechtswissenschaftliche Fakultät, Toskanatrakt
Foto: Scheinast/Quelle: Uni Sbg.

Zusammenarbeit mit dem Austria-Forum#

Literatur#

  • M. Kaindl-Hönig und K. H. Ritschel, Die Salzburger Universität 1622-1964, 1964
  • Universität Salzburg 1622 - 1962 - 1972. Festschrift, 1972
  • F. Ortner, Die Universität in Salzburg, 1987