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Mariä Heimsuchung#

M_Heimsuchung

Dem Fest liegt der biblische Bericht vom Besuch Marias bei ihrer Verwandten Elisabeth, der Mutter Johannes des Täufers, zu Grunde (Lk 1, 39-56). Dabei sprach Maria den Lobgesang Magnificat. ("Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Herz jubelt über Gott, meinen Retter...") Der Kirchenlehrer Bonaventura von Bagnoregno (1221-1274), führte das Fest 1263 als General der Franziskaner für seinen Orden ein. Papst Pius V. (1504-1572) nahm es in den allgemeinen Festkalender auf. Der 2. Juli, der Tag nach der Oktav des Johannes, ist der ursprüngliche Termin, der nur im Regionalkalender blieb, während es sonst auf 31. Mai verschoben wurde.


Quelle: Adolf Adam: Das Kirchenjahr mitfeiern. Freiburg/Br. 1979. S.174 f.

Bild: "Maria besucht Elisabeth". Kleines Andachtsbild, 19. Jahrhundert. Gemeinfrei