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Wiener Stadtfest#

Das erste Wiener Stadtfest fand am 29. April 1978 auf Initiative von Erhard Busek mit Eventerfinder Alf Kraulitz statt. Sie verstanden die Kulturinitiative der ÖVP Wien als Manifestation der Idee "bunte Vögel", der etliche Grätzelfeste ihre Entstehung verdankten - unausgesprochen wohl auch als Antibrauch zu den Maifeiern der Sozialdemokraten am 1. Mai. In Folge variierte das Event in Dauer - zwischen einem und drei Tagen - und Größe. Das Programm reichte von Kabarett und Lesungen bis zu Konzerten namhafter Künstler. Für die Besucher war das Stadtfest stets gratis. Es finanzierte sich über Sponsoring und eine Subvention der Stadt Wien. Diese reduzierte sich 2012 von 700.000 auf rund 400.000 Euro, da die Grünen die Kulturinitiative „Wienwoche“ ins Leben riefen, zu deren Gunsten die Summe für andere parteinahe Festivitäten gekürzt wurden.

Beim 32. Stadtfest im September 2016 sind große Änderungen geplant, wie die Verschiebung auf einen Herbsttemin und mehrere Standorte. Auch der Name stand zur Diskussion. Ansässige Unternehmen, Lokale, Künstler und Bewohner sollen in die Veranstaltung einbezogen werden. Angedachte Elemente sind u.a. Vernissagen, Ausstellungen, Silent Disco, Street Art, ein Freiluftkino mit einer Filmauswahl via Online-Voting, ein Freilufttheater, eine Leselounge, Pop-up-Bühnen, Stand-up-Comedy, ein Contest junger Bands oder ein Bewegungsprogramm für Kinder.

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