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Artstetten Artstetten, Niederösterreich #


Die Marktgemeinde Artstetten-Pöbring (Bezirk Melk) liegt im südlichen Waldviertel an der Donau.

Das weithin sichtbare Schloss liegt hoch über der Donau am Eingang zur Wachau. Mitte des 13. Jhdts. wurde es das erste Mal urkundlich erwähnt, später entstand aus der mittelalterlichen Feste ein Renaissanceschloss, das 1691 bis 1698 zu einem vierflügeligen Bau erweitert wurde, der annähernd der heutigen Form entsprach. In dieser Zeit wird der Ort mit der aus dem 17. Jhdt. stammenden Prangersäule erstmals als Markt bezeichnet (1691).

Schloss Artstetten mit seinen 7 Renaissancetürmen wurde 1823 von Kaiser Franz I. erworben und kam 1889 in den Besitz von Erzherzog Franz Ferdinand. In der 1909 gestalteten Gruft der Schloss-Pfarrkirche (mit Gemälde des Kremser Schmidt und Gegenständen aus dem Besitz von Franz Ferdinand) wurden er und seine Gattin Sophie im Juli 1914 bestattet. Das Schloss ist heute noch im Besitz der Nachkommen und beherbergt heute das Erzherzog-Franz-Ferdinand-Museum.

Der Ort Pöbring wird überragt von der ehemaligen romanischen Schlosskapelle (teilweise barockisiert wurde, Chor mit spätgotischen Netzrippengewölbe).

Auf alten Pilgerwegen kann man zur Wallfahrtskirche Maria Taferl wandern oder aber auf dem Österreichischen Jakobsweg pilgern, der von Hainburg/Wolfstal bis Feldkirch verläuft und durch Artstetten führt.


--> Artstetten-Pöbring (AEIOU)