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Drosendorf-Zissersdorf Drosendorf-Zissersdorf, Niederösterreich #


Die Stadtgemeinde Drosendorf-Zissersdorf (Bezirk Horn) liegt an der Thaya, an der Grenze zu Tschechien im nördlichen Waldviertel.

Die Gegend war bereits früh besiedelt (hallstättische und keltische Funde), urkundlich erstmals erwähnt wurde die Stadt 1188, sie wurde als Burgstadt auf einer Felskuppe Ende des 12. Jahrhunderts planmäßig angelegt.

Geschützt von einer doppelten Wallanlage und umflossen von der Thaya, hielt die Stadt 1278 der Belagerung des böhmischen König Ottokar II stand, er verlor hier die Schlacht gegen die Habsburger.

Die Befestigungsanlagen sind heute noch teilweise erhalten: die Ringmauer, das östliche Horner Tor, das westliche Raabser Tor - Drosendorf ist die einzige Stadt Österreichs, die von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben ist. Der Hauptplatz zeigt die Anlage einer typischen mittelalterlichen Burgstadt mit Dreiecksanger. Um diesen Anger, in dessen Mitte die Martinskirche (1461, spätgotisch, barockisiert)) steht, reihen sich die Bürgerhäuser. Das beherrschende Gebäude auf dem Hauptplatz ist das Rathaus, gegenüber steht die barocke Pestsäule (1714). Die Stadtburg (12. Jhdt.) wurde im 17./18. Jhdt. zum Schloss umgebaut.

Heute präsentiert sich die Stadt Drosendorf als idealer Erholungs- und Urlaubsort, mit Theatervorstellungen und Konzerten im Schlosshof, Ausstellungen und Vernissagen einerseits und vielfältigen Sportangeboten andererseits.


--> Drosendorf-Zissersdorf (AEIOU)