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Eckartsau Eckartsau, Niederösterreich #


Die Marktgemeinde Eckartsau (Bezirk Gänserndorf) liegt im südlichen Marchfeld am Rand des Nationalparks Donau-Auen im Weinviertel.

Schon um 1180 wird der Ort urkundlich als "Ekkartsovve" erwähnt.

Das Schloss war ursprünglich 1180 eine von Wassergräben umgebene Burg der Ritter von Eckartsau. Nach dem Erlöschen des Geschlechtes der Eckartsauer und häufigen Besitzerwechseln ließ Graf Kinsky 1720 den alten Wehrbau zum barocken Jagdschloss (Fresken v. Daniel Gran) umbauen. 1760 wurde es an Kaiser Franz I. verkauft, verfiel aber nach dem Tod Maria Theresias (1780) zusehends. Erst um 1900 ließ Thronfolger Franz Ferdinand das stark baufällige Schloss restaurieren und den Süd- und Osttrakt neu errichten. Für Kaiser Karl I. und Zita war dann Schloss Eckartsau der letzte Aufenthaltsort vor ihrer Abreise ins Exil am 23. März 1919.

Heute kann das renovierte Schloss besichtigt werden (Privatgemächer des letzten österreichischen Kaiserpaars, barocker Festsaal, prachtvolles Stiegenhaus) und auch für spezielle Anlässe gemietet werden.

Außerdem befindet sich eine Informationsstelle des <a href="threads/maurer08/glossary/wbtmaster_1406081614_6.htm">Nationalparks Donau-Auen</a> mit einer Sonderausstellung im Schloss.

Der Ort selbst ist ein Uferzeilendorf, angerartig ausgebaut, und bietet das Bild eines alten Marktes mit vorwiegend landschaftlichem Charakter.


--> Eckartsau (AEIOU)