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Schönbühel-Aggsbach Schönbühel-Aggsbach, Niederösterreich #


Die Marktgemeinde Schönbühel-Aggsbach (Bezirk Melk) liegt am Südufer der Donau in der Wachau.

Besonders sehenswert sind im Ort u. a. die Pfarrkirche und das dazugehörige ehemaliges Servitenkloster Schönbühel (1666-70, Peregrinkapelle mit Deckenfresko von J. Bergl, 1767, Unterkirche mit Heiligem Grab, 1669 nach Vorbild der Bethlehemgrotte in Jerusalem, Kalvarienberg, 1769).

Hoch über der Donau erhebt sich Schloss Schönbühel (12. Jhdt., jetziger Bau 1819-21) mit Kapelle (1710-27).

Die ehemalige Kartause Aggsbach wurde 1380 von H. von Maissau gegründet, 1782 aufgehoben, die Anlage wurde um 1600 umgestaltet, die Mönchszellen und der 3. Flügel des Kreuzgangs wurden im 19. Jahrhundert abgetragen, die ehemalige spätgotische Klosterkirche (1392) ist heute Pfarrkirche, die Einrichtung stammte teils aus dem Karmelitinnenkirche St. Pölten, Hochaltar (1913) mit Bild von T. Pock (1673). H eute ist es das Kartäusermuseum).

Im Gemeindegebiet erheben sich auch die Ruine Aggstein und Ruine Wolfstein (urkundlich 1286, Verfall seit 1605).


--> Schönbühel-Aggsbach (AEIOU)