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Schönbühel-Aggsbach - Ruine Aggstein an der Donau#

Ruine Aggstein an der Donau
Foto: Österreich Werbung / Bohnacker
Die Burgruine Aggstein steht auf einem steilem Felsen am rechten Donauufer in der Wachau (Gemeinde Schönbühel-Aggsbach, Bezirk Melk).

Sie wurde nach 1100 von Manegold von Aggstein erbaut, seit 1181 war sie im Besitz der Kuenringer, wurde mehrmals (1231, 1296) zerstört und 1429-36 von Jörg Scheck von Wald zu einer langgestreckten Anlage ausgebaut. Nach 1606 wurde die Mittelburg mit Kanzleibauten versehen, danach verfiel die Burg.

Von der Hochburg sind Reste des dreistöckigen Frauenturms und des Palas erhalten und die gotische Kapelle (15. Jhdt).

2003/2004 erfolgten umfassende Revitalisierungsarbeiten und der Ausbau zum Ausflugsziel, heute kann man in der Kapelle heiraten oder den Rittersaal mieten oder in der Taverne speisen.

Das "Rosengärtlein", ein 4 m breiter und 10 m langer Felsvorsprung, diente der Sage nach im 15. Jahrhundert Jörg Scheck zur Aussetzung von Gefangenen (Ballade von Scheffel, Druck 16. Jahrhundert).