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Daublebsky von Sterneck, Maximilian Freiherr von#

* 14. 2. 1829, Klagenfurt (Kärnten)

† 5. 12. 1897, Wien


Admiral

Daublebsky Sterneck
Maximilian Daublebsky Freiherr von Sterneck zu Ehrenstein war Admiral und Kommandant der österreichisch-ungarischen Marine (Lithografie v. Josef Kriehuber)
Foto, um 1880
© IMAGNO/Austrian Archives

Maximilian Daublebsky von Sterneck wurde am 14. Februar 1829 auf Schloss Krastowitz bei Klagenfurt in eine Adelsfamilie geboren.

Er kam 1847 nach Absolvierung des Marine Kollegs in Venedig als Marinekadett zur Kriegsmarine, machte 1848 die Blockade von Venedig mit und wurde 1859 Korvettenkapitän.


1864 war er Kommandant der "Schwarzenberg" beim Seegefecht von Helgoland, 1866 war er in der Seeschlacht bei Lissa Kommandant der "Erzherzog Ferdinand Max", des Flaggschiffs von Wilhelm von Tegetthoff, und konnte das feindliche Flaggschiff "Re d'Italia" durch einen Rammstoß versenken (und erhielt dafür auch den Maria-Theresien-Orden).


Von 1869 bis 1873 war er Hafenkommandant von Pola; 1872 unternahm er auf der Jacht "Isbjörn" mit Graf Hans Wilczek eine Erkundungsfahrt in das nördliche Eismeer zur Vorbereitung der ersten österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition.


Er wurde 1872 zum Konteradmiral, 1883 zum Vizeadmiral und Marinekommandant ernannt und erreichte 1888 mit der Beförderung zum Admiral den Höhepunkt seiner militärischen Karriere.


Als Maximilian Daublebsky von Sterneck im Jahr 1897 starb, wurde sein Leichnam in der Garnisonskirche in Pula bestattet und sein Herz in die Familiengruft des Schlosses Krastowitz überführt.


--> Historische Bilder zu Maximilian Freiherr von Daublebsky von Sterneck (IMAGNO)

Werke (Auswahl)#

  • Erinnerungen 1847-97, herausgegeben von J. Benko, 1900

Literatur#

  • Österreichisches Biographisches Lexikon
  • Neue Deutsche Biographie

Quellen#

  • AEIOU
  • Österreichisches Biographisches Lexikon
  • Neue Deutsche Biographie



Redaktion: I. Schinnerl