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Luick, Karl#

* 27. 1. 1865, Floridsdorf bei Wien

† 20. 9. 1935, Wien


Philologe, Anglist


Karl Luick

Karl Luick. Foto, um 1920.
© Bildarchiv der ÖNB, Wien, für AEIOU

Karl Luick studierte an der Universität Wien (u.a. bei Richard Heinzel und Adolf Mussafia) Lehramt für Englisch, Deutsch und Französisch, habilitierte sich 1890 als Privatdozent für englische Philologie an der Universität Wien und ging 1891 an die Universität Graz, wo er 1898 zum ordentlichen Professor ernannt wurde. 1908 wurde er nach Wien berufen.

Luick Uni Arkaden
Porträt von Gustav Jekel
Universität Wien, Arkadenhof
© Rainer Lenius

Sein Forschungsgebiet war die Theorie über den gesetzmäßigen Ablauf jeder Sprachentwicklung und die Lautentwicklung der englischen Sprache. Er war Herausgeber der "Wiener Beiträge zur englischen Philologie" und verfasste zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zu englischen und deutschen Phonetik.

1915 wurde er Mitglied der Akademie der Wissenschaften.


Er wurde auf dem Döblinger Friedhof (Gr.32/4/1A) bestattet. Im 22. Wiener Bezirk ist eine Gasse nach ihm benannt, im Arkadenhof der Universität Wien ist sein Porträtrelief von Gustav Jekel zu sehen.

Werke (Auswahl)#

  • Deutsche Lautlehre mit besonderer Berücksichtigung der Sprechweise Wiens und der österreichischen Alpenländer, 1904
  • Historische Grammatik der englischen Sprache, 1914

Quellen#

  • AEIOU
  • F. Czeike: Historisches Lexikon Wien
  • Österreichisches Biographisches Lexikon
  • 625 Jahre Universität Wien
  • Inst. f. Anglistik, Uni Graz



Redaktion: R. Lenius, I. Schinnerl