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Ortner, Gerhard E.#

* 18. 9. 1940, Graz


Betriebswirt
Univ.-Prof. Dr. Dr.

Gerhard E. Ortner
Gerhard E. Ortner

Gerald Ortner wurde am 18. September 1940 in Graz geboren.

Er wuchs in Wien auf, wo er die Schule besuchte und 1958 mit Auszeichnung maturierte.

Nach Militärdienst, Militärakademie und einer Tätigkeit als Berufsoffizier absolvierte er ab 1964 Studien der Wirtschafts-, Rechts- und Erziehungswissenschaften an der Hochschule für Welthandel (Wirtschaftsuniversität) und der Universität Wien, die er u.a. mit den Abschlüssen Diplomkaufmann, Magister der Rechtswissenschaften, Doktor der Handelswissenschaften, Magister und Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften beendete. 1973 habilitierte sich mit der Begründung der "Bildungsbetriebslehre" an der Universität Paderborn.

Er sammelte Erfahrungen in Forschung und Lehre an mehreren in- und ausländischen Universitäten und war darüber hinaus viele Jahre erfolgreich in der Politik-und Wirtschaftsberatung tätig.

Er war langjährig geschäftsführender Direktor für das Zentrale Institut für Fernstudienforschung in Hagen (ZIFF) tätig und leitet das Institut für Bildung und Medien der GPI e.V. in Berlin. Von 2002 bis 2004 war er Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und internationale Beziehungen der FernUniversität in Hagen.

Er ist Vorsitzender und Vorstandsmitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften und Bildungsvereinigungen, u.a. ist er Vorstandsvorsitzender des Kuratoriums Wirtschaftskompetenz für Europa e.V.; Honorarprofessor am Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie der Freien Universität Berlin und Visiting Professor an der Donau-Universität Krems.

Seit 2012 ist Univ.-Prof. Dr. Dr. Gerhard E. Ortner Leiter des Lehrstandorts Memmingen der Donau-Universität Krems.

Seit Beginn seiner akademischen Studien und seiner Ausbildung als Sprecher beschäftigt er sich mit Kommunikation in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur - in Theorie und in Praxis - und entwickelt im öffentlichen Auftrag Kulturprojekte. Er leitet u.a. das von ihm gegründete MedienHaus Paderborn und steht immer wieder als Rezitator, Moderator und Schauspieler auf der Bühne. Seit 1999 ist er Intendant des internationalen Festivals "Musica sacra" Paderborn.


Mitgliedschaften (Auswahl):

  • Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften - Verein für Sozialpolitik und der Deutschen Gesellschaft für Bildungsverwaltung
  • Vorstandsmitglied der Westfälischen Gesellschaft für Weiterbildung
  • langjähriger Vorsitzender des REFA-Fachausschusses Bildungswesen
  • Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Pädagogik und Information, des Kuratoriums Wirtschaftskompetenz für Europa
  • 2. Präsident der European Society for Education and Communication
  • Mitglied des österreichischen PEN-Clubs

Auszeichnungen, Ehrungen (Auswahl)#

  • Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (für sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement in Bildung und Kultur), 2006

Publikationen (Auswahl)#

  • Zahlreiche Monographien, Forschungsberichte, Lehrbücher, sowie Beiträge in Sammelwerken und Periodika mit den Schwerpunkten Personalwirtschaft und Personalentwicklung, Bildungsökonomie und Bildungsbetriebslehre, Multimediadidaktik und Bildungsmedien
  • Langjährige Mitwirkung an der Herausgabe und Schriftleitung von Fachzeitschriften, darunter "Wirtschaft & Weiterbildung", "Bildung und Beruf", "Schulpraxis", "Medien und Bildung", "REFA-Aus- und Weiterbildung", "L.A. Multimedia" und "Das Personalvermögen"

Bücher (als Alleinautor und/oder Herausgeber bzw. Mitherausgeber)

  • Optimierungskriterien in der betrieblichen Datenverarbeitung, 1971
  • Der doppelte Flaschenhals – Die deutsche Hochschule zwischen Numerus clausus und Akademikerarbeitslosigkeit, 1975
  • Positive Pädagogik, Frankfurt/Main 1987
  • Research into Distance Education/Fernlehre und Fernlehrforschung, 1991
  • Distance Education as Two-Way Communication, 1992
  • Socio-Economics of Virtual Universities, 1999
  • Medien für Europa, 2001
  • Werte für Europa, 2006

Redaktion: P. Diem, I. Schinnerl

Quellen#