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Rosé, Arnold (Joseph)#

* 24. 10. 1863, Jassy (Iaşi,Rumänien)

† 25. 8. 1946, London (Großbritannien)


Violinist, Konzertmeister

Arnold Rosé (links) mit seinem Quartett. Foto., © Ch Brandstätter Verlag, Wien, für AEIOU
Arnold Rosé (links) mit seinem Quartett. Foto.
© Ch Brandstätter Verlag, Wien, für AEIOU
Vater von Alma Rosé, Schwager von Gustav Mahler

Arnold Rosè wurde am 24. Oktober 1863 als Arnold Rosenblum in Jassy (heute Iaşi, Rumänien) als Sohn eines jüdischen Beamten geboren.

Er erhielt mit 7 Jahren den ersten Unterricht im Violinspiel und studierte 1874 bis 1877 bei Heißler am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

Etliche Konzertreisen führten ihn anschließend nach Deutschland und Paris, 1879 debutierte er im Leipziger Gewandhaus.

Von 1881 bis 1938 war Arnold Rosé Konzertmeister des Wiener Hofopernorchesters und Mitglied der Wiener Philharmoniker (von 1881 bis 1931 deren Konzertmeister). In der Zeit von 1888 bis 1896 war er auch wiederholt Konzertmeister der Bayreuther Festspiele, von 1909 bis 1924 lehrte er an der Wiener Musikakademie.

Bereits 1882 hatte er gemeinsam mit seinem Bruder Eduard das Rosé-Quartett gegründet, das erstmals 1883 in Wien auftrat, zahlreiche internationale Tourneen unternahm und - nach mehrmaligem Wechsel - schließlich in der Besetzung Arnold Rosé, Paul Fischer, Anton Ruzitska und Friedrich Buxbaum unter seiner Leitung Weltruhm erlangte.

1902 heiratete er Justine, die Schwester Gustav Mahlers. 1938 musste er nach London emigrieren, wo er u.a. mit Buxbaum seine Kammermusiktätigkeit fortsetzte und 1946 das letzte Mal auftrat.


--> Historische Bilder zu Arnold Joseph Rosé (IMAGNO)

Quellen#

  • AEIOU
  • Österreichisches Biographisches Lexikon


Redaktion: I. Schinnerl