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Schmidinger, Heinrich jun.#

* 15. 2. 1954, Wien


Rektor der Universität Salzburg
Univ.-Prof. Dr.
Philosoph, Theologe

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Heinrich Schmidinger
© www.uni-salzburg.at

Heinrich Schmidinger wurde am 15. Februar 1954 als Sohn des Historikers Heinrich Schmidinger in Wien geboren.

Da sein Vater in der Schweiz als Universitätsprofessor lehrte, wuchs Heinrich Jun. in der Schweiz auf, wo er auch die Volksschule besuchte.

Nach der Matura 1972 am Gymnasium "Stella Matutina" in Feldkirch in Vorarlberg absolvierte ein Studium der Theologie und Philosophie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, das er 1979 mit dem Bakkalaureat in Theologie und 1980 mit dem Doktorat in Philosophie abschloss. 1984 habilitierte er sich 1984 an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck (im Fach Christliche Philosophie).

Von 1980 bis 1987 war er Assistent am Internationalen Forschungszentrum für Grundfragen der Wissenschaften in Salzburg und von 1987 bis 1993 Lektor und stellvertretender Leiter des Tyrolia-Verlages in Innsbruck.

Seit 1993 ist Heinrich Schmidinger Professor für Katholische Theologie an der Universität Salzburg, wo er von 1995 bis 1999 auch als Dekan der Theologischen Fakultät – und als solcher zugleich als Vorsitzender der Österreichischen Dekanskonferenz – wirkte.

1999 wurde er zum Vizerektor für Ressourcen und Stellvertreter des Rektors und 2001 zum Rektor der Universität Salzburg bestellt. Von 2011 bis 2015 war Prof. Heinrich Schmidinger auch Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz.

Heinrich Schmidinger ist seit 1980 mit Mag. Katharina Mayr verheiratet, das Paar hat drei Kinder.

Auszeichnungen, Ehrungen (Auswahl)#

  • Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, 2016

Funktionen und Tätigkeiten (Auswahl)#

  • Mitglied der Görresgesellschaft, seit 1981
  • Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie, seit 1984
  • Mitglied des Direktoriums der Salzburger Hochschulwochen (von 1993 bis 2005 auch dessen Obmann), seit 1984
  • Mitglied des wissenschaftlichen Gremiums der Ottobeurer Studienwoche, seit 1993
  • Mitglied der Salzburger Gesellschaft für Philosophie, seit 1993
  • Mitglied der Bayrischen Benediktinerakademie (Philosophische Sektion), seit 1993
  • Mitglied des Centro di Studi filosofici in Gallarate, seit 1994
  • Mitglied des Kuratoriums und Vorstandes des Otto Mauer Fonds in Wien, seit 1995
  • Mitglied des Kuratoriums des Literarischen Forums in Wien, 1995 bis 2001
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Österreichischen Forschungsgemeinschaft, seit 1997
  • korrespondierendes Mitglied des Europäischen Forums Alpbach, seit 1999
  • Vorsitzender des Vorstandes der Österreichischen Qualitätssicherungsagentur (AQA) in Wien , 2004 - 2012

Publikationen (Auswahl)#

Bücher
  • Das Problem des Interesses und die Philosophie Sören Kierkegaards, Freiburg/ München 1983, Reihe Symposion Bd. 67, Verlag Karl Alber, 484 S. (= Dissertation)
  • Nachidealistische Philosophie und christliches Denken, Freiburg/ München 1985, Reihe Symposion Bd. 74, Verlag Karl Alber, 460 S. (= Habilitation)
  • Der Mensch ist Person. Ein christliches Prinzip in theologischer und philosophischer Sicht, Innsbruck/Wien 1994, Tyrolia Verlag, 160 Seiten
  • Metaphysik. Ein Grundkurs, Stuttgart 2000, Kohlhammer Verlag, 392 Seiten (2. Auflage 2006; 3. Auflage 2010) tschechisch: Úvod do metafyziky, Prag (OIKOYMENH) 2012
  • Hat Theologie Zukunft? Ein Plädoyer für ihre Notwendigkeit, TOPOS-PLUS-Taschenbuch 362, Innsbruck/Wien 2000, 112 Seiten
  • Wege zur Toleranz. Geschichte einer europäischen Idee in Quellen, Darmstadt 2002, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 320 Seiten (zwei Auflagen)

Herausgeber und Mitherausgeber etlicher Bücher

Zahlreiche Artikel und Publikationen in Fachzeitschriften

Quellen#


Redaktion: I. Schinnerl