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Strauß, Johann, Vater#

* 14. 3. 1804, Wien

† 25. 9. 1849, Wien

Komponist, Geiger und Kapellmeister des Biedermeier


Johann Strauß Vater. Aquarell von H. W. Schlesinger, 1837., © Privatbesitz, für AEIOU
Johann Strauß Vater. Aquarell von H. W. Schlesinger, 1837.
© Privatbesitz, für AEIOU
Johann Strauß wurde am 14. März 1804 in Wien gebpren. Er war der Vater von Johann Strauß, Josef Strauß und Eduard Strauß.


Strauß bestimmte neben Josef Lanner die neue Form des Walzers (Wiener Walzer), der sich zum beliebtesten Gesellschaftstanz entwickelte.


Er begann im Tanzorchester von M. Pamer, wo er J. Lanner kennen lernte. 1819 schloss er sich dessen Ensemble an.


1825 gründete Strauß seine eigene Tanzkapelle, die er zu einem großen Orchester ausbaute und mit der er ab 1833 Konzertreisen nach Deutschland, Paris und London unternahm.


1846 wurde er zum Hofballmusikdirektor, ein Titel, der speziell für ihn geschaffen wurde, ernannt.


Lebendig blieb sein Radetzky-Marsch.


Strauß starb am 25. September 1849 in Wien. Im Juni 1904 wurden er und Lanner nebeneinander in ihre Ehrengräber auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 32 A, Nr. 15, Lanner: Nr. 16) umgebettet. 1905 wurde im Wiener Rathauspark das Strauss-Lanner-Denkmal errichtet.

Weiterführendes#

Werke (Auswahl)#

  • 152 Walzer
  • 32 Quadrillen
  • 24 Galopps
  • 18 Märsche
  • 13 Polkas

Literatur#

  • A. Witeschnik, Die Dynastie Strauß, 1958
  • J. Eduard, J. Strauß Vater und Sohn, 1960
  • F. Endler, Das Walzer-Buch, 1975
  • M. Schönherr, Lanner, Strauß, Ziehrer, 1982
  • P. Prange, Die Strauß-Dynastie, 1991
  • N. Linke, "Es muß einem was einfallen", 1992


Hörproben#



Österreichische Mediathek Hörprobe


Jubel Quadrille op.130
Interpreten: Berliner Symphoniker, Robert Stolz (Dirigent); Label: eurodisc 85 236 XU (Ausschnitt)

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Radetzky-Marsch op. 228 Neujahrskonzert 1987;
Interpreten: Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan (Dirigent); Label: Deutsche Grammophon 419 616-2, 1987 (Ausschnitt)

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Quellen#