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Thurnher, Armin#

* 21. 2. 1949, Bregenz


Journalist


Armin Thurnher wurde am 21. Februar 1949 in Bregenz geboren, wo er auch aufwuchs.

Er studierte Anglistik, Germanistik und Theaterwissenschaften in New York und Wien und war 1977 Mitbegründer der Wiener Stadtzeitung "Falter", deren Chefredakteur er bis heute ist.

Armin Thurnher ist ein entschiedener Gegner der Medienkonzentration in Österreich und beschließt jeden seiner Leitartikel im "Falter" allwöchentlich - in Anlehnung an Catos "ceterum censeo" - mit dem Satz: "Im übrigen bin ich der Meinung, der Mediamil-Komplex muss zerschlagen werden".
("Mediamil" ist eine von Thurnher geschaffene Wortkombination aus "Mediaprint" und den Zeitschriften "Format" und "Profil" aus der "News"-Gruppe.)

Armin Thurher schreibt regelmäßig auch für die Wochenzeitung "Die Zeit" und sitzt im Vorstand der offenen Fernsehanstalt "okto" und lebt in Wien.


Preise, Auszeichnungen:

  • Preis der Stadt Wien für Publizistik, 1991
  • Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch des Jahres, 1999,
  • Kurt-Vorhofer-Preis, 2001
  • Karl-Renner-Preis für Publizistik, 2002
  • Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln, 2010
  • Otto-Brenner-Preis für sein Lebenswerk, 2013

Werke (Auswahl)#

  • Franz Vranitzky im Gespräch mit A. Thurnher, 1992
  • Schwarze Zwerge. Österreichs Medienlandschaft und ihre Bewohner, 1992
  • Österreich neu - Zwölf Provokationen zu Themen der Zeit, 1994
  • Leon Zelman - Ein Leben nach dem Überleben, 1995
  • Das Trauma, ein Leben. Österreichische Einzelheiten, 1999
  • Heimniederlage. Nachrichten aus dem neuen Österreich, 2000
  • Der Übergänger. Roman, 2009
  • Thurnher auf Rezept (mit Irena Rosc). Die besten Kochideen aus Visa Magazin, Magazin Complete und Falter, 2010

Quellen#


Redaktion: I. Schinnerl