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Österreichische Baudenkmäler - "Kirche von Christkindl"#

Dauermarkenserie

Das Markenmotiv zeigt die Vorderansicht der Gnadenkirche von Christkindl in Oberösterreich. Mit dieser Wallfahrtskirche sind die Namen zweier bedeutender Baumeister des österreichischen Barocks verbunden, nämlich von Carlo Antonio Carlone und von Jakob Prantauer. Beide waren Baumeister des Benediktinerstiftes Garsten, von dem die Errichtung der Kapelle ausgegangen war. Die Wallfahrtskirche von Christkindl entstand zu Beginn des 18. Jahrhunderts und ist ein kreisrunder Zentralbau mit einer Tambourkuppel und vier an den kreisrunden Mittelraum angeschlossenen halbrunden Apsiden, in denen der Hochaltar und die vier Seitenaltäre stehen. Vor der vierten Apside liegt ein kleiner Vorraum zwischen zwei doppelgeschossigen Türmen, die mit ihren Obergeschossen den Tambour der niederen, glockenförmig auslaufenden Kuppel rahmen. Die großen Doppelfenster des Tambours schenken dem Innenraum volles und gleichmäßig helles Licht. Die Kirche von Christkindl war 1958 bereits seit acht Jahren in der ganzen Welt bekannt, weil Philatelisten und darüber hinaus viele Menschen im In- und Ausland ihre Weihnachtswünsche über das Gelegenheitspostamt des Ortes Christkindl versendet hatten.