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Internationaler Jagdratkongreß in Wien#

Sonderpostmarkenserie

Der Rehbock ist mit den Hirschen verwandt. Seinen Lieblingsaufenthalt bilden Feldgehölze, buschreiche Wiesen und unterholzreiche Wälder der Ebene und des Hügellandes. Er benötigt sehr abwechslungsreiche Äsung. Zartes Laub, junge Halme, Beeren und Pilze sind die bevorzugte Nahrung. Die Fellfärbung ist im Sommer lebhaft gelbrot, im Winter graubraun. Zur Brunftzeit im Hochsommer markiert der Bock sein Revier. Die Geiß hat eine Tragzeit von neun Monaten. Ende Mai, Anfang Juni werden im Schutze hohen Grases oder Getreides ein bis zwei, selten drei Kitze zur Welt gebracht, die genau wie junge Hirschkälber gezeichnet sind. Die Jagd auf das Rehwild wird auf dem Ansitz, der Pirsch oder als Lockjagd ausgeübt. Bei letzterer ahmt der Jäger zur Paarungszeit den sehnsüchtig werbenden Lockruf, das "Fiepen" des Weibchens, am naturgetreuesten mittels eines welken Buchenblattes (Blattjagd) nach, um den Bock vor die Büchse zu locken.