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Österreichische Baudenkmäler - "Flughafen Wien Schwechat"#

Dauermarkenserie

Das Markenmotiv zeigt den Kommandoturm des Flughafengebäudes in Wien-Schwechat. Am 17. Mai 1910 erlebte die Simmeringer Heide den ersten Auftakt des künftigen Luftverkehrs. Karl Illner landete hier mit seiner Etrichtaube von Wiener Neustadt kommend nach dem ersten Überlandflug innerhalb der österreichischen Grenzen. Illner flog noch am selben Tag zurück und stellte mit 30 Minuten für 45 km einen neuen Streckengeschwindigkeitsrekord auf. Auf Initiative des Flugtechnischen Vereins wurde im Jahre 1912 die "Wiener Flugfeldgesellschaft" gegründet, und am 23. Juni 1912 konnte das neue Flugfeld in Aspern mit dem "Ersten Internationalen Flugmeeting Wien" eröffnet werden. Das Flugfeld wurde im Ersten Weltkrieg fast ausschließlich militärisch genutzt, aber bereits am 1. April 1918 kündigte sich die Entwicklung zum Verkehrsflughafen an. Die Luftfahrttruppen richteten damals zusammen mit der österreichischen Post und Telgraphenverwaltung die erste internationale Luftpostlinie auf der 1200 Kilometer langen Strecke Wien - Krakau - Lemberg - Kiew ein. In den folgenden Jahren gab es eine rasante Aufwärtsentwicklung. Der Zweite Weltkrieg zog den Flughafen dann jedoch stark in Mitleidenschaft, erst am 1. Jänner 1954 übernahm die neu gegründete Flughafen Wien Betriebgsges.m.b.H. den gesamten Verwaltungsdienst von den Besatzungmächten. Die Eröffnung des neuen Flughafengebäudes am 17. Juni 1960 bildete den Abschluß der ersten Ausbauphase in Schwechat.