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LUPOSTA WIEN 1961#

Sonderpostmarke

Das Markenbild zeigt auf getöntem Hintergrund eine Darstellung des ersten Postflugzeuges. Am 20. März 1918 startete vom Flugfeld Aspern feierlich das erste österreichische Militärpostflugzeug nach Kiew. Das Kriegsministerium hatte Flugzeuge und Piloten für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Die Heeresverwaltung war ihrer Sache sicher, die Flüge zwischen Wien und Kiew wurden in beiden Richtungen regelmäßig durchgeführt. Die Postverwaltung mußte aber die Eröffnung der zivilen Flugpost von einer Erprobungszeit abhängig machen. Der österreichische Flugpostverkehr begann daher erst am 31. März 1918. Am 27. März wurden genaue postalische Bestimmungen über Sendungen, Aufgabepostämter und Gebühren erlassen, und im Post- und Telegraphenverordnungsblatt Nr.15 veröffentlicht. Die ersten Flugpostmarken wurden mit dem Aufdruck "Flugpost" zu den Werten 1,50, 2,50 und 4 Kronen herausgegeben. Schon bald waren Flugpostmarken auch begehrte Sammlerstücke. Die "Luposta Wien 1961" widmete sich dieser Aerophilatelie, die bereits auf der "Luposta Danzig" im Jahre 1932 breiten Raum gefunden hatte. Die FISA (der internationale Verband der Aerophilatelistenvereine) übernahm das Patronat über diese Veranstaltung. Damit kam der "Luposta Wien 1961" internationale Bedeutung zu.