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15 Jahre Verstaatlichte Elektrizitätswirtschaft/Österreichische Donaukraftwerke A.G., Dampfkraftwerk St. Andrä#

Sonderpostmarkenserie

Das Dampfkraftwerk St. Andrä liegt im Lavanttal im östlichen Kärnten. Die Energiegewinnung aus Wasserkraftwerken erfordert zur Ergänzung in wasserarmer Zeit (Winter, Trockenperioden) den Einsatz kalorischer Kraftwerke. Für die Errichtung des Dampfkraftwerkes St. Andrä ergaben sich durch das Lavanttaler Braunkohlerevier besonders günstige Voraussetzungen. Die damalige Möglichkeit für einen großzügigen Abbau dieser vorher unzulänglich erschlossenen Braunkohlenvorkommen und die günstige Lage waren die Gründe für die Errichtung eines thermischen Kraftwerkes an dieser Stelle. Nach einem in den Jahren 1950 bis 1952 erfolgten Ausbau (St.Andrä I) mit vier Maschinensätzen von insgesamt 67.500 Kilowatt wurde im Jahre 1957 mit dem Ausbau von St. Andrä II begonnen. Die kleinere Anlage St. Andrä I arbeitete 1962 mit einem Dampfdruck von 42 Atmosphären und einer Dampftemperatur von 460 Grad, wobei für die Erzeugung von einer Kilowattstunde 3350 Kalorien notwendig sind. Das Markenmotiv zeigt das Krafthaus mit beiden Kühltürmen, dahinter sind die Kohlelagerplätze mit einer Kapazität von bis zu 300.000 Tonnen Kohle zu sehen.