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100 Jahre Rotes Kreuz#

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Am Morgen des 26. Oktober 1863 begaben sich der Schweizer General Guillaume-Henrie Dufour, der Präsident der "Genfer Gemeinnützigen Gesellschaft" Gustave Moynier, die Ärzte Dr. Luis Appia und Theodor Maunoir sowie der junge Genfer Geschäftsmann Henri Dunant ins Genfer Athenäum, wo sie die Vertreter von 17 Staaten erwarteten. Als sie den Konferenzsaal verlassen hatten, war der Grundstein für das "Rote Kreuz" gelegt. In der Folge wurden auf Initiative dieses Kongresses in zahlreichen Ländern Rotkreuzgesellschaften gegründet. Bereits 1864 entstanden solche Gesellschaften in den verschiedenen deutschen Staaten, in Belgien, Spanien, Italien und Frankreich. 1865 in Portugal, Schweden und Norwegen, 1866 in der Schweiz, 1867 in den Niederlanden und in Österreich,1877 in Finnland, Griechenland, Japan und der Türkei, 1879 in Peru und Ungarn. 1963 gab es bereits 90 nationale Gesellschaften vom "Roten Kreuz", vom "Roten Halbmond" (in den islamischen Ländern) und vom Roten Löwen und der Sonne (im Iran), die 157 Millionen Mitglieder umfaßten. Besonders nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg waren die Leistungen des Internationalen Roten Kreuzes ein wesentliches Element der Völkerversöhnung.