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50 Jahre Österreichischer Städtebund#

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Der Österreichische Städtebund, die Interessenvertretung der österreichischen Städte und Großgemeinden, feiert im Jahr 1965 die 50. Wiederkehr seines Gründungstages. Damit tritt eine Organisation in die breite Öffentlichkeit, deren Tätigkeit für die Gemeinden von besonderer Bedeutung ist, die aber auch die Innenpolitik der Republik nicht unwesentlich beeinflußt. Die alljährlich abgehaltenen Städtetage wurden zu einem echten Parlament der Gemeindevertreter, das bei der Regierung und bei allen Parteien Anerkennung fand. An der ersten Neugründungssitzung nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen 60 Vertreter aus 27 Gemeinden teil. Heute gehören dem Städtebund 184 Städte und Gemeinden an, in denen mehr als die Hälfte der Bevölkerung Österreichs lebt. Der Bund und die Länder ziehen den Österreichischen Städtebund bei der Ausarbeitung von Gesetzesentwürfen, denen Interessen der Gemeinden zugrunde liegen, zur Mitararbeit heran. Eine erhebliche Zahl von gesetzlichen Maßnahmen, die die gesamte Bevölkerung betreffen, geht auf Initiative dieser Interessenvertretung zurück. Einer der Höhepunkte der Arbeit war die 1962 erfolgte Schließung der in der österreichischen Bundesverfassung auf dem Gebiete des Gemeinderechtes bestandenen Lücke. Das Markenbild zeigt als Teil des österreichischen Bundeswappens den Adlerkopf mit der Mauerkrone (als Symbol der Stadt) und die österreichische Nationalflagge.