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150 Jahre Technische Hochschule Wien#

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Die Zeit um den Wiener Kongreß war eine Epoche des Auf- und Umbruchs, vor allem in Österreichs Technik. Auf allen Gebieten erlebte sie eine bis dahin nie gekannte Blüte. Um dem tiefgreifenden Wandel im technischen Denken und Schaffen zu entsprechen, um das Wissen zu vermehren und durch Lehre weiterzugeben, wurde am 7. November 1815 das Polytechnische Institut, die heutige Technische Hochschule, in Wien eröffnet. Es ist eines der ältesten in Europa. Die Vorlesungstätigkeit wurde für 47 immatrikulierte Hörer aufgenommen. Innerhalb von vier Jahren war mit acht Fächern ein solider Grundstock geschaffen worden, aus dem sich das heute weitläufige Lehr- und Forschungsfeld entwickelte. Schon in den ersten Jahren seines Bestehens zog das Polytechnische Institut aufgrund seines hervorragenden Rufes Studierende aus ganz Europa, aber auch aus Amerika und Rußland, an. 1847 hatte das Institut bereits 1600 Hörer, im Vergleich zu mehr als 7000 im vergangenen Studienjahr 1964/65. Hervorragende Techniker lehrten an diesem Institut oder gingen aus ihm hervor, wie zum Beispiel Christian Doppler, der Entdecker des nach ihm benannten Effekts, Anton Gerstner, der Erbauer der ersten Eisenbahn des europäischen Kontinents, der Nobelpreisträger Richard Zsigmondy oder der Schiffsbauer Viktor Kaplan, um nur einige zu nennen.. Das Markenbild bringt die Vorderansicht des Gebäudes der Technischen Hochschule in Wien.