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Landeskunstausstellung - Wiener Neustadt 1440 - 1493#

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Die diesjährige Landeskunstausstellung - Wiener Neustadt 1440-1493 - steht in einer langen Reihe von erfolgreichen Kunstaustellungen des Landes Niederösterreich. Das Konzept hat zwei Schwerpunkte: die Erschließung und Restaurierung eines bedeutenden Baudenkmals und die Würdigung einer hervorragenden Persönlichkeit. Letztere ist in diesem Jahr Kaiser Friedrich III., der Vater Maximilian I., eine der bedeutendsten Herrscherpersönlichkeiten, die am Ausgang des Mittelalters die Geschicke des Kaiserreiches bestimmten. In der Ausstellung, die das historische Geschehen, die Kultur und die Kunst der Zeit von der zenralen Sicht des kaiserlichen Mäzens darstellt, wird Friedrichs Weg vom Herzog der Steiermark über die königliche Würde bis zum höchsten Rang als römisch-deutscher Kaiser nachvollzogen. Eingerichtet ist die Ausstellung im ehemaligen Dominikanerkloster St. Peter, am Rande der Stadtbefestigung vom Wiener Neustadt. Die Stadt selbst zählte im 15. Jahrhundert zu den ansehnlichsten und stärksten Festungen innerhalb der habsburgischen Länder. Im 12. Jahrhundert als Bollwerk gegen den Osten erbaut, wurde sie im 15. Jahrhundert zuerst für Herzog Ernst und dann für seinen Sohn Friedrich, dem späteren Kaiser, zur eigentlichen Residenz. Das Markenbild zeigt das Wappen der Stadt Wiener Neustadt, das in dieser Form erstmals Mitte des 15. Jahrhunderts verwendet wurde.