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10 Jahre Österreichische Gesellschaft "Rettet das Kind"#

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Nach den zwei Weltkriegen wurde österreichischen Kindern das Ertragen der herrschenden Not durch die Vereinigung "Rettet das Kind" wesentlich erleichtert. Die Erfahrungen, die mit den Hilfsmaßnahmen am eignen Leib gemacht wurden, ließen den Wunsch aufkommen, auch in Österreich eine solche Organisation zu gründen. Seit 1956 wird nun nach dem Motto "Es ist menschliche Pflicht, Kindern in Not - ohne Ansehen der Staatszugehörigkeit, der Religion und der Rasse - Schutz und Hilfe zu gewähren, Notständen vorzubeugen und die Bevölkerung zu Hilfsmaßnahmen aufzurufen" gearbeitet. In Österreich wurde diese Deklaration um das Ziel, die öffentliche Jugendfürsorge zu unterstützen und zu ergänzen, erweitert. Im Gründungsjahr hatte die junge Gesellschaft mit dem Ungarneinsatz gleich ihre Feuertaufe zu bestehen. Sie wurde der Aufgabe mit großem Erfolg gerecht, und es gelang ihr gleichzeitig, die anderen Bereiche von "Rettet das Kind" aufzubauen: die Patenschaften, die Sofort- und Überbrückungshilfe bei plötzlich auftretenden unverschuldeten Notständen, die Heime für begabte, behinderte oder erziehungsgefährdete Kinder, die Bewährungshilfe, die alsbald von staatlichen Stellen übernommen wurde, die Katastrophenhilfe, die Weltkindertage und Minimundus, die kleine Welt am Wörther See. Das Bild zeigt das Porträt eines Mädchens auf weißem Grund, das von einem Rahmen in hellblauber Farbe umgeben wird.