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275 Jahre Akademie der bildenden Künste in Wien#

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Die Geschichte der Akademie der bildenden Künste in Wien, vor 275 Jahren gegründet, ist sehr eng mit der Geschichte der Kunst in Österreich verbunden. Höhepunkte der Bedeutung und Tätigkeit der Akademie sind gleichzeitig Höhepunkte des künstlerischen Schaffens in Österreich, und selbst die außerhalb der Organisation der Akademie tätigen Künstler haben direkte und indirekte Beziehungen zu der ersten Kunstanstalt, haben mit fruchtbaren Antithesen neue Anregungen zu lebendiger Entfaltung gegeben. Gegründet wurde die "Akademie der Malerei-, Bildhauer-, Fortifikations-, Perspektiv- und Architekturkunst" von Peter Strudel im Jahr 1692, nach erfolgreicher Abwehr der Türkengefahr von Wien, als mit dem folgenden Bauboom auch mehr Künstler benötigt wurden. Von Anfang an stand die Akademie unter kaiserlicher Patronanz und zog die namhaftesten Künstler der jeweiligen Zeit an. Mit dem Architekten Otto Wagner war zum Beispiel einer der bedeutendsten Bahnbrecher der modernen Kunst schon seit 1894 an der Akademie tätig. Heute werden österreichische Künstler in alle Welt berufen. Für zwei Gebiete hat sich eine führende Stellung Wiens ergeben - für die Bildhauerschule Fritz Wotrubas und den Kreis der "Wiener phantastischen Realisten". Das Markenbild zeigt die Rektorsketteder Akademie mit einer Medaille aus der Zeit Maria Theresias.