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Barocke Fresken#

Sonderpostmarkenserie

Diese Sonderpostmarkenserie mit Ansichten von barocken Fresken ist den beiden Meistern der österreichischen Wandmalerei gewidmet, denen es in ihren Werken gelang, sich über den prägenden Einfluß der italienischen Vorbilder hinauszuentwickeln. Dem Meister des monumentalen Freskos, Paul Troger, und dessen Schüler Franz Anton Maulpertsch, der ihm als einziger an künstlerischer Gestaltungskraft noch überlegen war, entsprach das künstlerische Medium der Wandmalerei, das rasches und sicheres Arbeiten erfordert.Gerade die Leuchtkraft der Farben, die mit reiner Freskotechnik erreicht wird, erschien den österreichischen Hauptmeistern die notwendige Voraussetzung für die Gestaltung ihrer künstlerischen Idee. Troger und Maulpertsch bewiesen die Meisterschaft dieser Technik, die sie speziell nach ihrem Ausdruckswillen variierten. Als Basis diente die in Italien enwickelte Malerei im nassen Kalkputz: Der Verputz wird in zwei Lagen aufgetragen, der untere Rauhputz wird durch den hellen Feinputz, der feinen Sand und Kalk zu gleichen Teilen enthält, gedeckt. Auf dieser noch feuchten Schicht wird gearbeiet, wobei Kalkwasser als Bindemittel dient. Die Malschicht geht daher sofort eine unlösliche Bindung mit dem Grund ein und trocknet mit ihm zusammen auf. Auf der letzten Briefmarke dieser Serie ist das Fresko von Franz Anton Maulpertsch in Schloss Halbthurn zu sehen.