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50 Jahre Österreichischer Rundfunk#

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Die Österreichische Radio Verkehrs A.G. (RAVAG) begann vor 50 Jahren mit ihren Sendungen aus dem ehemaligen Heeresministerium am Stubenring. Am ersten Sendetag hatte die RAVAG bereits 11.000 Hörer, und im Jänner 1925 war die Zahl von 100.000 Hörern überschritten. Mit der Besetzung Österreich hörte die RAVAG auf zu existieren und mußte nach den Kriegszerstörungen wieder aufgebaut werden. Ab 1951 wurde bereits an der Entwicklung des Fernsehbetriebs gearbeitet. Das erste große Fernsehereignis waren 1955 die feierlichen Eröffnungen der Wiener Staatsoper und des Burgtheaters. 1957 erhielt das Österreichische Fernsehen seine heutige Gesellschaftsform und damit auch den heutigen Namen. Durch das Rundfunkgesetz von 1966 wurde der ORF eine Rundfunkanstalt mit voller Programm-, Personal- und Finanzautonomie. Die Schwerpunkte der Arbeit bis 1974 lagen auf den Gebieten der Programmreform, dem Ausbau des Informationsauftrages, der Förderung von Kultur und Bildung, der Verselbständigung und Errichtung von autonomen Bundesländerstudios, Investitionen in moderne Technik und einem Ausbau des österreichischen Sendernetzes. Mit dem Rundfunkgesetz 1974 wurde die Unabhängigkeit des ORF verfassungsrechtlich gesichert. Das Markenbild zeigt das ORF-Studio Salzburg, das nach Entwürfen von Prof. Gustav Peichl errichtet wurde.