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4. Internationaler Seilbahnkongreß#

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In der Zeit von 23. bis 27. Juni 1975 trafen einander in Wien Experten aus mehr als 25 Ländern zu einem internationalen Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet des Seilbahnwesens. Veranstalter des 4. Internationalen Seilbahnkongresses war die "Internationale Organisation für das Seilbahnwesen" (OITAF). Im Rahmen ihrer Aufgabenstellung veranstaltet diese Organisation alle sechs Jahre einen internationalen Kongreß. Die Wahl von Österreich als Veranstaltungsort des Jahres 1975 sollte auch auf den großen Stellenwert unseres Landes im Seilbahnbau hinweisen. Im Jahre 1975 standen nahezu 3000 Seilbahnanlagen zur Verfügung. Die erste österreichische Seilbahn für den öffentlichen Personenverkehr war eine Standseilbahn, die 1873 in Betrieb genommene Drahtseilbahn auf den Leopoldsberg. 1892 folgte die Festungsbahn in Salzburg und 1894 die Grazer Schlossbergbahn. Das größte 1975 in Bau befindliche österreichische Seilbahnprojekt war die Olympiabahn in Innsbruck, die von der Axamer-Lizum-Alpe zum Hochgipfel führt. Sie wurde anläßlich der XII. Olympischen Winterspiele 1976 in Betrieb genommen. Das Markenbild zeigt die Gosaukammbahn in Oberösterreich.