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© Österreichische Post
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1000 Jahre Österreich 976-1976#

Marke aus Gedenkblock

Burgenland: Die vorliegende Marke zeigt das Wappen des Burgenlandes. Der Name entstand aus "Vierburgenland" nach den ungarischen Komitaten Wieselburg, Ödenburg, Eisenburg und Preßburg. Durch seine geographische Lage an der Bernsteinstraße wurde das Burgenland bereits relativ früh durch die Römer kolonialisiert. Die Städte Ödenburg und Steinamanger erlangten das römische Bürgerrecht. Das ganze Gebiet gehörte seit 11. v.Chr. zur Provinz Oberpannonien. Die Christianisierung erfolgte bereits im 4.Jahrhundert. Um 490 kam das Gebiet unter die Herrschaft der Langobarden, vom 7. Jahrhundert an wurde es awarisch. Im 9. Jahrhundert kam es zur Pannonischen Mark des Ostfränkischen Reiches. Nach 907 wurde es ungarisch, vom 14. Jahrhundert an fiel fast das ganze Gebiet des heutigen Burgenlandes durch Verpfändung an Österreich. Seit 1526 gehörte es als Teil von Ungarn zu den vom Hause Österreich regierten Ländern. Die entscheidende Entwicklung zum österreichischen Bundesland nahm das Burgenland im Zuge der Verhandlungen nach dem Ersten Weltkrieg. Sie brachten im Jahre 1921 die Loslösung des Burgenlandes von Ungarn und die Angliederung an die Republik Österreich. Das Wappen des Burgenlandes wurde aus den Wappen der beiden mächtigsten mittelalterlichen Geschlechter des Landes, der Grafen von Mattersdorf-Forchtenstein und Güssing-Bernstein, neu geschaffen. Die Festlegung des Wappens erfolgte 1922. Die Landesfarben sind Rot und Gold.