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© Österreichische Post
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1000 Jahre Österreich 976-1976#

Marke aus Gedenkblock

Salzburg: In den Ruinen des römischen Juvavum gründete der hl. Rupert um 690 das Erzstift St. Peter und das Frauenkloster auf dem Nonnberg. 739 erhob der hl. Bonifaz die junge christliche Siedlung zum Bischofssitz, 798 wurde Salzburg Erzbistum. Diesem unterstanden die bayrischen Diözesen und Brixen sowie das Missionsgebiet zwischen Südtirol und Ungarn. Die Landeshoheit bildeten seit dem 13. Jahrhundert die Salzburger Erzbischöfe als Reichsfürsten. Zwischen 1810 und 1816 war Salzburg bayrisch. Der westliche Flachgau wurde nicht mehr an Österreich zurückgegeben. 1849 wurde Salzburg Kronland der Monarchie, 1918 Bundesland der Republik Österreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlangten die Salzburger Festspiele Weltruhm, und die Fremdenverkehrswirtschaft wurde in besonderem Maße ausgebaut. Das Landeswappen zeigt vorn einen schwarzen Löwen mit roter Zunge, hinten eine silberne Binde. Dieses Wappen ist auf einem Friesacher Pfennig des Erzbischofs Rudolf (1284-1290) erstmals zu sehen, war aber erst im14. Jahrhundert in regelmäßigem Gebrauch. Das Landeswappen wurde 1921 festgelegt, die Landesfarben Salzburgs sind Rot und Silber.