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© Österreichische Post
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1000 Jahre Österreich 976-1976#

Marke aus Gedenkblock

Wien: Der Raum von Wien war bereits in illyrischer und keltischer Zeit besiedelt. Um die Mitte des ersten nachchristlichen Jahrhunderts errichteten die Römer hier ihr befestigtes Lager Vindobona. Im 8. Jahrhundert entstanden die ersten christlichen Kirchen, um 1100 wurde Wien babenbergisch. Im Jahre 1137 wurde Wien erstmals als Stadt genannt, um 1150 als Residenz der Babenberger. Vom frühen 17. Jahrhundert an war Wien fast ununterbrochen Sitz der Herrscher des Heiligen Römischen Reiches, ab 1804 die Residenz der Kaiser von Österreich. Durch die Abtragung der Stadtmauern ab 1858 wurde der Raum für eine Entwicklung zur europäischen Großstadt freigegeben. Im Jahre 1922 wurde Wien ein eigenes Bundesland. Während des Zweiten Weltkrieges wurden ungefähr 100.000 Wiener Opfer des Bombenkrieges. Verschiedene internationale Organisationen haben heute ihren Sitz in Wien. Das älteste Siegelbild der Stadt war ein einköpfiger Adler (1221). Das Kreuzschild taucht erst 1278 auf einem Wiener Pfennig auf. 1461 verlieh Kaiser Friedrich III. der Stadt Wien ein neues Wappen, das bis 1925 in Gebrauch war. Im gleichen Jahr wurde auch das heutige Wappen festgelgt. Es zeigt in einem roten Schild ein silbernes Kreuz.