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Hallenhandballweltmeisterschaft 1977#

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Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg wurden in Österreich die ersten Handballmeisterschaften gegründet. Die Generalversammlung des Österreichischen Leichtathletikverbandes rief im Jahre 1922 einen Handballausschuß ins Leben. Zu diesem Zeitpunkt trugen die im Arbeitersportverband tätigen Handballmannschaften bereits Meisterschaften aus und hatten darüber hinaus internationale Spielkontakte. Die rasante Entwicklung des Handballsports in Österreich führte bereits 1925 zur Gründung einer eigenen vom ÖLV unabhängigen Organisation, des Österreichischen Handballverbandes, der seit 1932 Österreichischer Handballbund (ÖHB) heißt. Die erste große Weltveranstaltung des Handballs fand im Rahmen der Olympischen Spiele 1936 in Berlin statt, 1938 wurden die ersten Weltmeisterschaften im Handball durchgeführt. Im Jahr 1977 waren beim ÖHV in 139 Vereinen mit 588 Mannschaften rund 10.000 Handballspieler gemeldet. Die Hallenhandballweltmeisterschaften der Gruppe B fanden vom 25. Februar bis 6. März 1977 in ganz Österreichan verschiedenen Standorten statt und stellten eine große Herausforderung für die verantwortlichen Organisatoren des ÖHB dar.