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350 Jahre Schwanenstadt#

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Wechselnde Landschaftsbilder, wie sie für das oberösterreichische Voralpengebiet typisch sind, bestimmen die Lage von Schwanenstadt. Den Ort beherrschen zwei aus verschiedenen Jahrhunderten stammende Bauwerke, die wegen ihres charakteristischen Aussehenszu den Wahrzeichen der Stadt gehören: die in den Jahren von 1900 bis 1902 neu errichtete, dem hl. Michael geweihte Pfarrkirche, die mit ihrer mächtigen Gestalt und dem 78 Meter hohen, ungewöhnlich schlanken Turm den Mittelpunkt der Stadt einnimmt; und der auf dem Stadtplatz befindliche Stadtturm, der der Einwohnerschaft über Jahrhunderte hinweg städtisches Recht und Bürgerfreiheit symbolisierte. Die geschichtlichen Anfänge der Stadt Schwanenstadt reichen zurück in die Zeit, als Illyrer und Kelten das Landbevölkerten und unweit des heutigen Stadtzentrums eine Siedlung namens Tergolape begründeten. Aus dem Jahre 788 n.Chr. ist der Name "Suanse" urkundlich für den Ort überliefert. In einer Urkunde des Jahres 1361 wird "Schwans" erstmals ausdrücklich als Markt bezeichnet. Am 26. Juni 1627 brachte Graf Adam Herberstorf den Markt in seinen Besitz und drängte in der Folge auf die Stadterhebung Schwans durch den Kaiser. Diese erfolgte am 27. August 1627. Das Markenbild zeigt das Stadtwappen von Schwanenstadt.