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150. Todestag von Franz Schubert#

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Franz Schubert wurde am 31. Jänner 1797 in Wien geboren. Bereits sehr früh zeigte sich sein musikalisches Talent, und so besuchte er ab 1808 das k.k. Stadtkonvikt in Wien als Sängerknabe. Aufgrund seiner außerordentlichen Begabung wurde er ab 1811 vom Hofkapellmeister Antonio Salieri persönlich zweimal in der Woche unterrichtet. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Konvikt im Jahre 1813 blieb der Kontakt zu Salieri aufrecht. Auf Drängen seines Vaters wandte sich Schubert in der Folge der Schullehrerlaufbahn zu. Daneben widmete er sich weiter unermüdlich der Musik und komponierte Kammermusik für die Hausmusikabende im Kreise seiner Familie. Nach vielen anderen Werken entstanden in den entscheidenden Jahren 1814 und 1815 die 2. und 3. Symphonie sowie sein erstes vollständiges Bühnenewerk, die Zauberoper "Des Teufels Lustschloss". Diesem Werk sollten noch weitere 14 dieser Art folgen. Seine bekannteste Symphonie ist die 8., h-Moll, die "Unvollendete", aus dem Jahr 1822. Zukunftsweisend war Schubert als Liederkomponist. Mit seiner Vertonung von Goethes "Gretchen am Spinnrad" wurde er zum Schöpfer des deutschen Klavierliedes. Der begnadete Musiker und Komponist starb im Jahre 1828.