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700 Jahre Stadt Gmunden#

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Gmunden, der administrative Mittelpunkt des oberösterreichischen Salzkammergutes, feierte 1978 den Umstand, daß es vor 700 Jahren zur Stadt erhoben wurde. Der Aufstieg Gmundens war eng mit dem verstärkten Handel mit Hallstätter Salz ab dem 11. Jahrhundertverbunden. Seit damals wurde nachgewiesenermaßen Salz auf der Traun Richtung Norden transportiert. Gmunden kam dabei die Rolle des Umschlagplatzes zu. Es gilt als sicher, daß die Siedlung Gmunden zwischen 1260 und 1280 städtischen Charakter angenommen hatte. Im Jahre 1278 wurde Gmunden auch formell zur Stadt erhoben. Grund und Boden, auf denen sich die neue Stadt befand, gehörten damals dem Kloster Traunkirchen, das sich entäußerte und sie den Bürgern der Stadt übergab. Gmunden unterstand ab diesem Zeitpunkt rein rechtlich dem jeweiligen Landesherrn, ansonsten war es frei und konnte sich selbst verwalten. Ab 1301 hatte Gmunden eigenes Siegel und Wappen. War es in früheren Zeiten der Salzhandel, so hat sich heute als neue wirtschaftliche Grundlage Gmundens der Fremdenverkehr etabliert. 1862 wurde Gmunden zur Kurstadt erklärt. Das Markenbild zeigt das Seeschloss Ort, die frühere Residenz der "Ritter von Ort".