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Landesausstellung Gotik in der Steiermark - St. Lambrecht#

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Die Steiermark war im Zeitalter der Gotik eine der großen Kunstlandschaften der Alpenländer. Vor allem ihre Lage an mehreren Fernhandelsstraßen, ihre wirtschaftliche, aber auch die politische Bedeutung unter den Habsburgern war dafür die Voraussetzung. Zeitlich fiel der Beginn der Gotik in Österreich etwa mit der 1282 erfolgten Belehnung des Babenbergischen Erbes an den Habsburgerherzog Albrecht zusammen. Durch die Länderteilungen wurde die Steiermark zu einem wichtigen Baustein im Gefüge des Habsburgerreiches. Die Steiermark erreichte im darauffolgenden Vierteljahrtausend die größte Ausdehnung ihrer Geschichte. Zu ihr gehörte ein Teil der Mark Pitten mit Wiener Neustadt, ebenso wie die Untersteiermark mit dem Gebiet der Grafen Cilli. Der Ausstellungsortder niederösterreichischen Landesausstellung "Gotik in der Steiermark" war das Stift St. Lambrecht. Es wurde im Jahre 1066 erstmals urkundlich erwähnt und feierte im Jahr 1976 sein 900jähriges Bestehen. Über weite Strecken hat es die Kunst der steirischen Gotik mitbestimmt. Das Markenbild zeigt die große Admonter Pieta, die um 1410 von einem aus dem Salzburger Kunstkreis stammenden Künstler geschaffen wurde.