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Internationaler Lehar-Kongreß in Bad Ischl#

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Franz Lehar, der unsterbliche Meister der "Silbernen Operette" und Schöpfer eines neuen Stils in diesem Genre, wurde am 30. April 1870 im damals noch ungarischen Komron geboren. Nach dem Besuch des Prager Konservatoriums wurde er mit 18 Jahren Primgeiger am Stadttheater von Barmen-Elberfeld und gewann erste Einblicke ins Theatermilieu. 1905 hatte er seinen großen Durchbruch mit der Operette "Die Lustige Witwe". In seiner zweiten Schaffensperiode von 1924 bis 1929 setzte sich sein neuer Operettenstil endgültig weltweit durch. Während des Zweiten Weltkriegs lebte Leh.r zurückgezogen in Bad Ischl und starb dort am 24. Oktober 1948. Diese Stadt hatte in seinem Leben eine große Rolle gespielt. Er war ihr Ehrenbürger und bewohnte dort jahrelang eine Villa, die heute als Museum geführt wird. Seit der Entdeckung von Bad Ischl als Badeort im Jahre 1823 waren Mitglieder des Hochadels und dann vor allem Kaiser Franz Joseph I. Gäste dieses Ortes. Idyllisch gelegen, inspirierte es auch viele Künstler, die sich dort aufhielten. Auch Leh.r suchte die inspirative Kraft dieses Ortes, die meisten seiner Werke entstanden hier. Anläßlich der 30. Wiederkehr des Todestages von Franz Leh.r im Jahre 1978 ging der internationale Kongreß in Bad Ischl auf Leh.rs Werk ein und trug seine Gedanken von der Heimstätte der Operette in alle Welt. Das Markenbild zeigt ein Porträt des Komponisten und die Lehar-Villa in Bad Ischl.