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Europameisterschaften - Luftgewehr und Luftpistole#

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Der österreichische Schützenbund ist der älteste Sportverband Österreichs und feierte im Jahr 1979 sein 100-Jahre-Bestandsjubiläum. Österreich war auch an der Gründung der "International Shooting Union" im Jahre 1907 beteiligt. Internationale Meisterschaften gab es in diesem Bereich bereits seit 1897. Österreichs Schützen konnten sich dabei mehrmals ausgezeichnet plazieren und errangen schon 1901 in Luzern den Weltmeistertitel im Stehendbewerb Mannschaft. 1907 in Zürich war der Ennser Karl Wiengarner im Stehendbewerb Einzel Weltmeister, und 1960 gelang es dem Vorarlberger Hubert Hammerer in Rom, die Olympische Goldmedaille zu erringen. Der Österreichische Schützenbund hatte 1979 neun Verbände, in denen nahezu 30.000 Schützen aktiv tätig waren. Neben den Europameisterschaften des Jahres 1979 wurde noch ein Bundesschießen in Innsbruck und die Weltmeisterschaft in Linz durchgeführt. Die Bewerbe der Europameisterschaften wurden in einer Messehalle in Graz mit elektrischen Scheibentransportanlagen durchgeführt. Die ersten Europameisterschaften für Luftgewehr und Luftpistole wurden 1971 in der Tschechoslowakei durchgeführt und werden seither jährlich ausgetragen. Österreich war das erste Land, das 1979 die Europameisterschaften bereits zum zweitenmal dürchführte.