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750 Jahre Stadt Hallein#

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Hallein liegt 15 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Salzburg an der Salzach in einer Seehöhe von 450 Metern. Aus der einstigen Salinenstadt der Erzbischöfe ist vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg ein Industriezentrum geworden, das überwiegend exportorientiert ist. Bereits im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. bestand eine Siedlung am Dürrnberg, erst waren es Illyrer und ab Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr. sind es die Kelten, die sich wegen des hier vorkommenden Salzes niederließen. Die Römer folgten den Kelten am Dürrnberg. Auch für sie war das Salz wichtig. Um das Jahr 550 n. Chr. übernahmen die Bayern den Salzburggau. Noch 1207 ist die Siedlung am Fuße des Dürrnbergs ein Dorf. Der große Bedarf an Salz, die weiten Handelsverbindungen der Erzbischöfe und die geschickte Ausnützung des reichlich vorhandenen Bodenschatzes brachten dann eine stürmische Aufwärtsentwicklung. Um 1230 scheint Hallein erstmals als Stadt auf. Das Stadtrecht von Hallein glich dem der Landeshauptstadt Salzburg. Das Markenmotiv zeigtdas Stadtsiegel von Hallein.