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800 Jahre Stadt Innsbruck#

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Innsbruck ist eine der wenigen Großstädte innerhalb der Alpen und liegt im Tiroler Inntal. Verkehrstechnisch durch seine Anbindung an das Wipptal von jeher begünstigt, konnte sich Innsbruck zu einem internationalen Verkehrsknotenpunkt entwickeln. Es stellt unter anderem eine der wichtigsten Verbindungen Italiens mit den Ländern nördlich der Alpen dar. Verkehr war zu allen Zeiten der wichtigste Lebensnerv der Stadt an der Innbrücke. Die Anfänge der Siedlungen im Innsbrucker Becken von der Bronzezeit bis ins hohe Mittelalter befanden sich an den beiderseitigen Talhängen und Terrassen sowie am Talrand. Erst die bereits im 11. Jahrhundert im mittleren Inntal begüterten bayrischen Grafen von Andechs waren es, die vor 1180 eine erste Marktsiedlung und die erste Innbrücke errichteten. Schon bald war diese erste Verkehrs- und Handelssiedlung zu klein und Markgraf Berthold V. von Andechs-Istrien weitete seinen Markt auf ein vom Kloster Wilten erworbenes Areal am Südende der Innbrücke aus. Dies war die Geburtsstunde der Innsbrucker Altstadt. Das Markenmotiv zeigt das älteste erhaltene Stadtsiegel aus dem Jahre 1267.